Condor bekommt 8,1 Punkte. Damit teilt die deutsche Fluggesellschaft sich Platz 24 mit Air Dolomiti aus Italien.

Ungeplante Landung in DenverKampfjets steigen wegen Condor-Passagier auf

Eine Boeing 767 auf dem Weg von Las Vegas nach Frankfurt musste außerplanmäßig in Denver landen. Ein Passagier hatte an Bord randaliert. Der Flieger wurde von Kampfjets begleitet.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Boeing 767-300 von Condor war am Freitagnachmittag (28. August) mit 47 Minuten Verspätung in Las Vegas gestartet. In rund neun Stunden hätte die Maschine die 229 Passagiere an Bord nonstop nach Frankfurt fliegen sollen. Doch Flug DE5083 landete statt am Main zuerst am South Platte River. Denn etwas mehr als eine Stunde nach dem Start meldete der Flugkapitän der Flugaufsicht, dass es Problem mit einem randalierenden Passagier gebe. Die Cockpitbesatzung entschied sich deshalb für eine außerplanmäßige Landung in Denver.

Eine Condor-Sprecherin bestätigt gegenüber aeroTELEGRAPH den Zwischenfall. «Sicherheit hat bei Condor stets höchste Priorität. Wegen des unpassenden Verhaltens eines Gastes an Bord entschied sich die Crew des Flugs vorsorglich in Denver zwischenzulanden.» Dabei wurde die B767 von zwei F-16-Kampfjets der US Air Force begleitet.

Condor setzte Flug am Samstag fort

Der Grund, den der Fernsehsender CBS für die Notlandung nennt, klingt fast schon filmreif. Ein europäisches Model verlangte von der Flugbegleiterin ihre Katze. Das Haustier reiste wie alle anderen Tiere im Frachtraum mit. Da es aber ihre «Comfort-Cat» sei, wollte das aufgebrachte Model das Tier bei sich haben. Die Flugbegleiterin verweigerte den Wunsch. Dann wurde das Model offenbar handgreiflich. Bestätigt ist diese Version allerdings noch nicht. Auf Twitter berichten Passagiere von einer «verrückten Frau».

Nach der sicheren Landung wurde die Boeing 767 den Vorschriften entsprechend gecheckt. «Die Fluggäste wurden in Hotels untergebracht», so die Condor-Sprecherin. Der Flug wurde am Samstagabend um 20 Uhr Lokalzeit fortgesetzt. Die Reisenden treffen nun am Sonntag mit rund 18 Stunden Verspätung in Frankfurt ein. «Wir entschuldigen uns für die Verspätung und die Umstände für unsere Gäste.»

Lesen Sie zum Thema auch: Warum man Passagierjets abfängt.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Air Transat mit neuer Lackierung: Neues Erscheinunsbild.

Neue Lackierung für Air Transat debütiert auf Ex-Condor-Airbus

ticker-condor-blau

Condor sieht trotz Kerosinengpass in Frankfurt keine Einschränkungen

Condors künftige D-ANRR am 14. Oktober bei Airbus in Toulouse: einer der überprüften und verzögerten A330 Neo.

Airbus A330 Neo von Condor muss genauer inspiziert werden und verspätet sich

Der Airbus A320 mit der Kennung LY-MAU in Hamburg: Sprang kurzfristig bei Condor ein.

Warum Condor-Gäste plötzlich mit einem Syrian-Air-Jet nach Gran Canaria flogen

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin