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Der Kampf um Asien

Nun sind es schon drei: Nach Singapore lancieren zwei weitere gestandene asiatische Airlines eine Billigtochter.

Skizze einer Heckflosse von Peach: Pretty in pink.

Eine hat schon einen Namen: All Nippon Airways bringt seine Biligfluglinie unter dem Namen Peach an den Start. Mit zehn Airbus A320 in leuchtendem lila will die neue Fluggesellschaft ab März 2012 internationale Kurzstrecken ab Osaka bedienen. Die Preise sollen halb so hoch sein wie bei der Konkurrenz, so All Nippon Airways, die bei dem Projekt mit der Hongkonger Investmentfirma First Eastern Investment zusammen spannt. Peach steht für pan–asian, energetic, affordable, cute & cool und happ

Bereits Anfang Mai hatte Singapore Airlines bekanntgegeben, eine eigene Billigairline an den Start zu bringen. Die Ankündigung hatte in de Branche für Aufruhr gesorgt, weil der Schritt auch zu einer Kannibalisierung führen wird. Doch offenbar wollen die gestandenen Anbieter nicht mehr länger zusehen, wie sie Umsätze an die neue Konkurrenz verlieren. Vor fünf Jahren hatten die Billigcarrier einen Marktanteil von 5 Prozent, heute sind es bereits 20 Prozent. Und in den nächsten zehn Jahren dürfte sich der Anteil nochmals verdoppeln, so schätzen Experten.

Doch die Jagd nach Marktanteilen hat ihre Tücken. Das Wachstumspotenzial in Südostasien ist zwar gross. Doch die hohen Kerosinpreise und die schärfere Konkurrenz drohen die Margen aller Anbieter zu erodieren. Dennoch kündigte nun auch noch Thai Airways an, ab Frühling 2012 mit einer eigenen Billigairline Destinationen in zwei bis dreistündiger Flugdistanz zu bedienen. Der Kampf um Asien hat begonnen.



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