Swiss-Passagier: Getränke bald von zusätzlichem Kabinenpersonal serviert.

PersonalengpassKabinenpersonal von Lufthansa hilft bei Swiss aus

Auch die Schweizer Airline kämpft mit Personalengpässen. Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa helfen deshalb in den kommenden Monaten bei Swiss aus.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Einen Button mit einer abgebildeten Zitrone trugen einige Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Swiss in den vergangenen Wochen am Revers ihrer Uniform. Sie wollten so darauf aufmerksam machen, dass sie müde und erschöpft sind - und eben wie eine Zitrone ausgepresst wird. Ihre Gewerkschaft Kapers warf dem Management vor, in der Corona-Krise zu viele Stellen abgebaut zu haben, wodurch nun Personalmangel herrsche.

Swiss erlebt damit die gleichen Schwierigkeiten wie viele andere Unternehmen in der Luftfahrtbranche. Die Nachfrage nach Flugreisen hat viel schneller zugenommen als erwartet und so fehlt es an Personal, da man sich auf ein anderes Szenario eingestellt hatte. Die Folge ist, dass die verbliebenen Angestellten mehr arbeiten müssen. Die Arbeitsbedingungen seien «sehr anspruchsvoll und herausfordernd», gab Swiss vor einigen Wochen zu.

Auf Airbus A320, A330 und A340 unterwegs

Um Druck wegzunehmen, hat Swiss nun eine weitere Entlastungsmaßnahme geplant. So helfen Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa ab Juli bei Swiss aus. Der Einsatz ist für maximal neun Monate vorgesehen - von Juli 2022 bis März 2023. Für die temporären Stellen bei Swiss gibt es eine konzerninterne Ausschreibung.

Die wechselwilligen Lufthanseatinnen und Lufthanseaten werden Gäste in der Economy und Business Class bedienen. Swiss setzt sie auf der Kurz- und Langstrecke ein - allerdings nur auf Flügen, bei denen Airbus A320 und A321 sowie A330 und A340 zum Einsatz kommen. Denn dies sind Modelle, die auch Lufthansa selbst betreibt.

Weniger Flugstreichungen

Zugleich muss Swiss weiterhin den Flugplan ausdünnen. Durch alle Maßnahmen habe man jedoch die Streichungen auf ein Minimum reduzieren können, so eine Sprecherin.  In der Hochsaison im Juli und August fallen noch rund 200 Flüge aus. «Die Anzahl der kumulierten Streichungen im Sommerflugplan liegt weiterhin im niedrigen einstelligen Prozentbereich.»

Mehr zum Thema

Zitronen-Button, hier als Montage auf dem Leitwerk: Die Flugbegleitenden wollen ihn auch weiter tragen.

Kabinencrews von Swiss sind müde und frustriert

Flieger von Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss: Im günstigsten Tarif gibt es keinen Wunschsitzplatz mehr.

Auch Austrian und Swiss verlangen Geld für Änderung des Sitzplatzes

Flugticketkontrolle im Zug: Jetzt auch zwischen München und Zürich.

Swiss verbindet München per Zug mit Flughafen Zürich

lufthans boeing 787 9 d abpf

Lufthansa will bald weitere Langstreckenjets bestellen

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack