Er reist so viel, dass ein Flugplatz kaum noch fasziniert: US-Außenminister John Kerry.

Ärger mit Boeing 757 der Air ForceJohn Kerry will Meilen sammeln

Kaum jemand fliegt so viel wie der Außenminister der USA. Sein Flugzeug hatte allerdings nun – wie schon oft – eine Panne. Das nervt John Kerry zunehmend.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

John Kerry nahm das Ganze mit Humor. In der vergangenen Woche gab die Boeing 757, mit der er sich auf einer neuntägigen Reise um die Welt befand, kurz vor dem Ziel den Geist auf. Der Flieger der Air Force – eine Militärversion der Boeing 757 mit der offiziellen Modellbezeichnung C-32A – konnte in Hawaii nicht mehr abheben. Kerry und die Entourage von Journalisten und Assistenten mussten darum von der Air Force Two auf einen gewöhnlichen Flug umsteigen.

Mit United Airlines flog der Außenminister der USA also in der First Class zurück nach Washington. «Endlich mal ein paar Meilen sammeln», so der Kommentar des Politikers dazu. Das könnte für Kerry ziemlich lukrativ sein. Seine Bilanz nach 135 Amtstagen war bereits beeindruckend. 286'819 Meilen legte der 70-Jährige in 135 Tagen zurück. Insgesamt verbrachte er 622 Stunden im Flugzeug. Das sind zusammengenommen 26 Tage.

Über Zustand der Flieger beschwert

Damit reiste Kerry mehr als alle seine Vorgänger in ihrem ganzen ersten Amtsjahr. Selbst die reisefreudige Hillary Clinton schaffte nicht so viel. Mit seinen Meilen hätte der Außenminister bei der Lufthansa zum Beispiel fast drei Mal den Senatorstatus erreicht, für den man 100'000 Meilen in einem Jahr sammeln muss.

Doch auch, wenn Kerry die Stimmung mit einem lustigen Spruch aufheiterte. Schon mehrfach hat er sich über den Zustand des Regierungsjets beklagt. Denn der hatte schon öfter Pannen, die Kerrys Reisen unterbrachen. Kein Wunder: Die Boeing 757 hat schon fast zwanzig Dienstjahre auf dem Buckel. Bereits vor Kerrys Amtszeit waren die beiden 757 in der Air Force Flotte oft gegroundet.

Auch Air Force One nicht mehr die Jüngste

Auch die Air Force One, das Aushängeschild der US-Regierungsflotte, ist nicht mehr die Jüngste. Im Jahr 2017 wird sie dreißig – dementsprechend wird auch bereits nach einem Ersatz für den sichersten Flieger der Welt gesucht. Sehen Sie hier in der Bildergalerie Fotos von der Maschine des US-Präsidenten.

Mehr zum Thema

Marine One auf der Ellipse: Wegen der Bauarbeiten von hier unterwegs.

Neuer Ballsaal am Weißen Haus könnte Grund für Zwischenfall mit Trumps Helikopter und Embraer E170 sein

Drink im Flugzeug: Vor Abflug bleibt in den USA dafür weniger Zeit.

Warum Premium-Reisende ihren Aperitif in den USA künftig früher abgeben müssen

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Boeing 737: ICE Air soll im Juli 2027 starten.

US-Abschiebe-Airline ICE Air startet im Sommer 2027

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies