Apples Airtag: Vielen Reisenden hilft er.

Tracker im GepäckJetzt sind Airtags im Gepäck ganz klar erlaubt

Erlaubt oder nicht erlaubt? Das war eine ganze Zeit lang unklar, wenn es um Airtags im Gepäck ging. Die internationale Zivilluftfahrtorganisation hat das nun geändert.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Irgendwann war die Verwirrung so groß, dass Lufthansa das Luftfahrt-Bundesamt einschaltete. Nachdem Fluggäste berichtet hatten, die Airline habe ihnen verboten, Airtags im Gepäck aufzugeben, folgte ein langes Hin und Her.

Lufthansa selbst verbiete das nicht, sondern die internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao, hieß es von der Fluggesellschaft. Als schließlich das deutsche Luftfahrt-Bundesamt erklärte, man sehe kein Problem dabei, die kleinen Tracker von Apple im Gepäck aufzugeben, erlaubte es auch die Airline.

Nur ausgeschaltet erlaubt

Tatsächlich waren die Formulierungen der Icao nicht ganz klar. Der Hintergrund: Immer wieder kommt es zu Batteriebränden in der Passagierkabine. Sie werden aber in der Regel schnell vom Kabinenpersonal unter Kontrolle gebracht. Im Gepäckraum jedoch kann nicht so schnell gelöscht werden. Und das stellt ein Sicherheitsproblem dar.

Infolgedessen hat die Icao Vorschriften erlassen, die das Tragen bestimmter Gegenstände im Flugzeugraum verbieten. Ein solcher Artikel, der stark reguliert ist, sind Lithium-Batterien. Bis jetzt hat die Icao festgelegt, dass alle Lithium-Batterien, die nicht schwerer als zwei Gramm sind, nur im aufgegebenen Gepäck erlaubt sind, wenn sie ausgeschaltet sind. Die Batterien in Airtags wiegen 0.109 Gramm.  Schwerere Batterien sind im Gepäckraum ganz verboten.

Jetzt offiziell zugelassen

Die Airtags funktionieren aber genau deshalb, weil sie immer angeschaltet sind. Daher hat die Icao jetzt die Vorschriften angepasst. «Basierend auf der überarbeiteten Anforderung können Geräte, die mit kleinen Lithiumbatterien im aufgegebenen Gepäck betrieben werden, während des Fluges eingeschaltet bleiben, sofern der Lithiumgehalt ihrer Lithium-Metall-Batterie weniger als 0,3 Gramm beträgt oder wenn die Leistung der Lithium-Ionen-Batterie weniger als 2,7 Wh beträgt», heißt es in einem Änderungsantrag, über den zuerst das Portal PYOK berichtet hat.

Airtags sind jetzt also offiziell zugelassen. Das dürfte viele Reisende freuen - Menschen mit krimineller Energie aber weniger. Denn es kommt immer wieder vor, dass durch die Tracker Diebe entlarvt werden.

Mehr zum Thema

Apples Airtag: Vielen Reisenden hilft er.

Airtags oder nicht? Lufthansa spricht Klartext

Airtag: Das Gerät kann helfen, Gegenstände wiederzufinden.

Airtag entlarvt Gepäckdieb

lufthansa airbus a321 200 de

Wer bei Lufthansa eine Teilstrecke auslässt, muss jetzt ganz genau erklären, warum

ticker-lufthansa

Gewerkschaft meldet hohe Beteiligung der Pilotinnen und Piloten bei Lufthansa-Streik

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack