Apples Airtag: Vielen Reisenden hilft er.

Tracking-GeräteAirtags oder nicht? Lufthansa spricht Klartext

Nachdem in aller Welt die Nachricht die Runde machte, Lufthansa verbiete Tracker, wurde klar: Ganz so einfach ist das Ganze nicht. Jetzt schafft das Luftfahrtbundesamt Klarheit.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Airtags oder keine Airtags? Seit Tagen geht es um diese Frage. Nachdem das deutsche Nachrichtenportal Watson berichtet hatte, dass Lufthansa kleine Tracker wie die von Apple nicht im Aufgabegepäck zulässt, nahmen Medien in aller Welt die Nachricht auf.

Dabei haben vor allem in den vergangenen Monaten, als Tausende Taschen und Koffer verloren gingen, viele Fluggäste auf die kleinen runden Geräte gezählt – und dank ihnen ihre Taschen wiedergefunden. Sogar ein Gepäckdiebstahl wurde einmal dank eines Airtags aufgeklärt.

Keine entsprechende Lufthansa-Regel

Fakt ist: Lufthansa selbst hat die Geräte nie im Aufgabegepäck verboten. Das erklärte die Airline auch gegenüber dem Portal Airwaysmag. Dennoch argumentierte der Kundenservice – auch über Twitter – weiter, dass man die kleinen Tracker nicht angeschaltet im Gepäck haben dürfe. «Lufthansa verbietet aktivierte Airtags, weil sie als gefährlich gelten und daher ausgeschaltet werden müssen», so noch am 9. Oktober die Airline auf Twitter.

Tatsächlich war es offenbar so: Lufthansa verbietet die Geräte nicht. Doch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation Icao tut es laut Lufthansa.

Luftfahrtbundesamt sieht kein Problem

Inzwischen hat Lufthansa auch die deutschen Behörden bemüht. «Das Luftfahrtbundesamt hat heute bestätigt, dass es unsere Risikoeinschätzung teilt, dass Ortungsgeräte mit sehr geringer Batterie- und Sendeleistung im aufgegebenen Gepäck kein Sicherheitsrisiko darstellen», teilte die Airline am Mittwochabend (12. Oktober) auf Twitter mit. «Damit sind diese Geräte auf Lufthansa-Flügen erlaubt.»

Mehr zum Thema

Airtag: Das Gerät kann helfen, Gegenstände wiederzufinden.

Airtag entlarvt Gepäckdieb

Warteschlangen am Flughafen Frankfurt: Viele Passagiere verpassten ihre Flüge.

Advents-Chaos am Frankfurter Flughafen

Alaska-Airlines-Chef Tilden: Schon das zweite Mal das Gepäck verloren.

Airline verliert Gepäck des eigenen Chefs

lufthansa airbus a321 200 de

Wer bei Lufthansa eine Teilstrecke auslässt, muss jetzt ganz genau erklären, warum

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies