Eine Flugzeugtür von Viva Air: Die Fluggesellschaft darf nun doch von Avianca übernommen werden.

ÜbernahmeangebotJetsmart grätscht Avianca bei Viva Air rein

Die kolumbianischen Wettbewerbshüter wollen nicht, dass Avianca die Billigkonkurrentin schluckt. Doch Viva Air hat bereits ein neues Übernahmeangebot - aus Chile.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Die Krise als Chance. Dieses manchmal ziemlich abgelutschte Mantra hat Jetsmart eindrücklich mit Leben gefüllt. In der Pandemie erhöhte die chilenische Fluggesellschaft ihr Kapital, um damit in neue Märkte expandieren zu können. Sie wollte so die Schwäche von Avianca und Latam ausnutzen, die sich damals in Gläubigerschutz befanden.

Heute ist Jetsmart nicht mehr nur in ihrer Heimat Chile, sondern auch in Argentinien und Peru mit Töchtern aktiv. Zudem hat sie das Angebot nach Brasilien deutlich ausgebaut. Jetzt wagt sie den Schritt nach Kolumbien. Jetsmart hat Viva Air ein Übernahmeangebot unterbreitet. Die Fluggesellschaft hat finanzielle Probleme und musste zuletzt Flugzeuge zurückgeben und Strecken aufgeben.

Viva Air prüft Offerte

Man habe «die Ressourcen, die Kapazität und die Erfahrung, um eine Akquisition schnell zu verhandeln und abzuschließen», so Jetsmart. Viva Air suchte ihr Heil eigentlich in einer Übernahme durch Avianca. Doch die Wettbewerbshüter lehnten den Zusammenschluss ab, da er zu einer marktbeherrschenden Stellung in Kolumbien geführt hätte. Avianca will dennoch nicht aufgeben.

Viva Air erklärt nun, man prüfe das Angebot von Jetsmart. Hinter der steht der Billigairline-Gigant Indigo Partners (Wizz Air, Frontier, Volaris). Er gründete 2017 die chilenische Billigfluglinie, die heute eine Flotte von elf Airbus A320, neun A320 Neo und drei A321 Neo besitzt.

Mehr zum Thema

Viva Air: Hebt nicht mehr ab.

Der Krimi um Aviancas versuchte Übernahme

Flieger von Jetsmart: Die Airline dekoriert die Leitwerke mit südamerikanischen Tierarten.

Jetsmart will Schwäche von Avianca, Latam und Co. nutzen

Airbus A320 Neo von Jetsmart: Große Gruppen-Orders dank Indigo Partners.

Jetsmart soll Wettbewerb in Brasilien aufmischen

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack