Indische Rupie, Boeing 777: Jet Airways hat kein Geld mehr für den täglichen betrieb.

Kein Geld mehrJet Airways droht Grounding

Flugzeuge werden beschlagnahmt, die erhoffte Geldspritze bleibt aus. Jet Airways könnte deshalb schon bald am Boden bleiben - so ein Vorschlag des Managements.

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Von 124 auf sieben Flugzeuge in weniger als einem halben Jahr – so dramatisch ist die Flotte von Jet Airways seit vergangenem November geschrumpft. Ihr fehlt das Geld, um mehr Flieger zu betreiben. Treibstoff und Wartung für mehr als die sieben Maschinen kann sie sich nicht mehr leisten.

Abhilfe sollte eine weitere Kapitalspritze durch die Gläubiger bringen, auf die man bei der Fluglinie gehofft hatte. Doch sie blieb aus. Wie die Times of India schreibt, hat das Management von Jet Airways darum nun ein vorübergehendes Grounding vorgeschlagen. Der Betriebsstopp solle so lange anhalten, bis wieder genug Geld in der Kasse ist, heißt es.

Bank will Boeing 777 beschlagnahmen

Die Lage spitzte sich derweil am Dienstag (16. April) weiter zu. Die staatliche US Export Import Bank, die Jet Airways bei der Finanzierung von bei Boeing bestellten Flugzeugen geholfen hatte, will offenbar zehn Boeing 777 beschlagnahmen, wie die Zeitung Economic Times schreibt. Die Langstreckenjets fliegen derzeit allerdings ohnehin nicht. Die internationalen Flüge hat Jet Airways bereits vergangene Woche eingestellt, weil das Geld zu deren Einsatz fehlt.

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