Boeing-Werk in Everett: Der Flugzeugbauer ist Kunde von Kobe.

Gefälschte DatenJapans Stahl-Skandal trifft auch Boeing

Ein japanischer Stahlkonzern hat möglicherweise minderwertiges Material geliefert. Das zwingt Mitsubishi Aircraft und Boeing dazu, gelieferte Ware zu überprüfen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Ein weiterer Industrieskandal schreibt weltweit Schlagzeilen. Der japanische Stahlkonzern Kobe hat am Sonntag (8. Oktober) zugegeben, Daten zur Haltbarkeit seiner Produkte gefälscht zu haben. Rund 200 Firmen wurden demnach mit minderwertigem Material beliefert.

Ein Großteil der betroffenen Kunden kommt aus der Autobranche, aber auch Flugzeughersteller werden von Kobe beliefert. Zum einen ist das Mitsubishi Aircraft, die mit ihrem Regional Jet wieder in den Flugzeugmarkt einsteigen will. Ein Teil des Materials mit gefälschten Daten wurde für den neuen Flieger ausgeliefert.

Boeing ermittelt noch

Laut der Zeitung Financial Times erklärte Mitsubishi, man habe die fraglichen Materialien bereits vor der Verarbeitung untersucht und es bestünden keine Sicherheitsbedenken, welche den Lieferzeitpunkt noch weiter hinauszögern. Bereits jetzt kämpft das Flugzeug mit einer Verspätung von sieben Jahren. Eigentlich war die erste Auslieferung des neuen Flugzeugs für das Jahr 2013 geplant. Mittlerweile soll Erstkunde ANA All Nippon Airways ab Mitte 2020 mit den ersten Mitsubishi Regional Jets beliefert werden.

Auch Boeing ist Kundin von Kobe. Der amerikanische Flugzeugbauer erklärte, man habe alle betroffenen Lieferungen genau untersucht. «Bisher weist nichts in unseren Untersuchungen darauf hin, dass die Sicherheit beeinträchtigt wird», heißt es. Man werde aber weiterhin intensiv mit den Zulieferern zusammenarbeiten, bis die Untersuchung abgeschlossen sei.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Erholung bei Verkehrsflugzeugen braucht länger - Boeing startet vorerst kein neues Flugzeugprogramm

ticker-boeing-1

Boeing erhält weiteren Auftrag für Wartung von Apache-Hubschraubern

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies