Die israelische Air Force One: Boeing 767, die früher bei Qantas flog.

Keine VerwendungIsrael mottet seine Boeing 767 in der Negev-Wüste ein

Für viel Geld hat Israel eine Boeing 767 zum Regierungsflugzeug umgebaut. Benutzt wurde sie noch nie. Die neue Regierung lagert sie jetzt ein und berät über die Zukunft ihrer Air Force One.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die frühere Regierung ließ die Boeing 767-300 ER aufwändig zum VIP-Flieger umbauen. Der Jet bekam Konferenzräume, Büros, eine große Küche, einen Ruhebereich sowie Sitzplätze  für Delegationen und mitreisende Journalistinnen und Journalisten. Auch wurde er mit komplexen Systemen für Kommunikation und Raketenabwehr ausgestattet. Im November 2019 absolvierte er erste Testflüge.

Doch in Betrieb genommen wurde er nie. Der damalige Premierminister Benjamin Netanyahu fand es nicht angemessen, mitten in einer tiefen Gesundheits- und Wirtschaftskrise das Luxusflugzeug einzuweihen. So wurde die Boeing 767, die den hebräischen Namen Knaf Zion (zu Deutsch: Flügel des Zion, ein im Judentum bedeutender Hügel bei Jerusalem) trägt, eingemottet. Sogar ein Verkauf wurde in Betracht gezogen.

Von Tel Aviv auf eine Luftwaffenbasis

Fliegen wird die israelische Air Force One auch weiterhin nicht. Der aktuelle Premier Naftali Bennett hat angeordnet, dass er weiterhin eingelagert bleibt. Sie wird dazu vom Hangar der Israel Aerospace Industries am Tel Aviver Flughafen Ben-Gurion zum Luftwaffenstützpunkt Nevatim in der Negev-Wüste gebracht. Die Regierung will zuerst beraten, wie es mit dem Staatsflieger weitergehen soll.

209 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. Wie die Rechnungsprüfer des Parlaments errechneten, kostet ein Flug mit der Boeing 767 daher doppelt so viel, wie wenn die Regierung jeweils einen Privatjet mieten würde.

Mehr zum Thema

Israel lässt neue Air Force One vorerst am Boden

Israel lässt neue Air Force One vorerst am Boden

Verkauft Israel neuen Staatsflieger vor dem ersten Einsatz?

Verkauft Israel neuen Staatsflieger vor dem ersten Einsatz?

Airbus A321 Neo LR von Arkia: Bald nicht mehr am Sabbat unterwegs?

Investor will Arkia kaufen - auch aus religiösen Gründen

ticker-israel

Israelische Luftwaffe übernimmt erste Boeing KC-46A Pegasus

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil