Flughafen Eilat: Zu nah am Krisengebiet.

Israel schützt Flieger vor Raketen

Das israelische Ferienparadies Eilat liegt eingeklemmt zwischen Ägypten und Jordanien. Um Flüge dorthin sicher zu machen, tut das Land einiges.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Einen Viertel der gesamten Tourismus-Einkünfte des Landes generiert Israel in Eilat. Damit diese Quelle nicht versiegt, muss Israel handeln. Denn die Stadt am roten Meer liegt an einem strategisch ungünstigen Ort – genau zwischen Ägypten und Jordanien. Seit dem Militärputsch gegen den islamistischen Präsidenten im Juli steigt die Bedrohung durch ägyptische Dschihadisten. Bis zu fünf Überfälle pro Tag wurden an verschiedenen Grenzübergängen im Juli gezählt, schreibt die Zeitung Haaretz.

Und auch die Flugzeuge, die Touristen ins Badeparadies fliegen, sind gefährdet. Denn Rebellen könnten aus der ägyptischen Grenzstadt Taba Raketen abfeuern. Um die Flugzeuge davor zu schützen, werden sie nun zum Teil statt über den Süden über den Norden zum Flughafen gelotst, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Doch das ist nicht alles.

«Operation Hourglass»

«Operation Hourglass» heißt die Schutz-Operation für Anflüge nach Eilat. Tausende wachsame Augen am Boden, modernste Technik und eine enge Kooperation mit dem ägyptischen Militär gehören dazu. Die Flugzeuge sind zum Schutz vor Raketen mit einem in Israel entwickelten Abwehrmechanismus ausgestattet.

«C-Music» heißt das Gerät, welches an ausgewählten Fliegern der Airlines El Al, Arkia und Israir angebracht wurde. Es blendet die Raketen mit einem Laser, so dass sie das Ziel nicht finden. Die mobilen Abwehrsysteme lassen sich laut israelischem Militär innerhalb kurzer Zeit von einem zum anderen Jet befördern. Man sei sich der Risiken sehr bewusst, zitiert Reuters eine hochrangige Quelle aus dem Militär. «Wir und alle anderen wichtigen Behörden sind auf so etwas vorbereitet.»

Neuer Flughafen

Entspannung könnte auch ein neuer Airport bringen. Schon jetzt können die Flieger in Notfällen in Ovda landen, einem halb-militärischen Flughafen 60 Kilometer in Richtung Festland. Schon 2017 soll außerdem ein neuer und größerer Airport in Timna eröffnen, 19 Kilometer nördlich von Eilat.

Am Donnerstag Abend (08.08.2013) eskalierte die Lage so weit, dass der Flughafen sogar für einige Stunden geschlossen werden musste. Genaue Gründe für die Schließung wurden nicht genannt. Nach «Sicherheitsberatungen» haben man wieder eröffnet, teilt die Armee mit.

Mehr zum Thema

ticker-israel

Israel lässt wieder etwas mehr Passagiere pro Abflug zu

ticker-el-al-neu2

Israel schränkt Betrieb am Flughafen Tel Aviv stark ein - El Al bei Abflügen ins Ausland nur noch mit 5 Prozent Kapazität

ticker-israel

Israel organisiert kostenlose Rückholflüge aus den Emiraten

ticker-israel

Israel will Luftraum wieder öffnen

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies