Timna Airport: Der neue Flughafen soll im April eröffnen.

SubventionenIsrael bietet Airlines Geld für Eilat-Flüge

Eilat macht ein Viertel der Tourismuseinnahmen Israels aus. Doch Ausländer fliegen noch kaum an den Badeort. Israel lockt daher Airlines mit Subventionen - so auch Easyjet und Ryanair.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wärme, Meer, leckeres Essen – eigentlich ist Eilat eine typische Feriendestination. Nur liegt die Stadt eingeklemmt zwischen Ägypten und Jordanien, was wegen der derzeitigen weltpolitischen Situation bei vielen eher ein mulmiges Gefühl hervorruft. Viele Fluglinien – so etwa Easyjet – taten Flüge an den Ort daher lange als unwirtschaftlich ab.

Da Eilat ein Viertel zu Israels Tourismuseinkünften beisteuert, will das Land nun etwas dafür tun, dass auch Fluggesellschaften aus dem Ausland den Badeort anfliegen. Wie israelische Medien berichten, bietet das Land Airlines, die nach Eilat fliegen wollen, Geld an. Es gehe um 45 Euro pro Passagier. Um sich für diese Subventionen zu qualifizieren, müssen Fluglinien mindestens 16 Rotationen in der Winterperiode nach Eilat anbieten. Bezahlt wird für maximal 50 Rotationen.

Keine Flughafengebühren für drei Jahre

Und das ist nicht das einzige finanzielle Versprechen, mit dem Israel Fluggesellschaften nach Eilat locken will. In den ersten drei Jahren sollen ihnen die Landegebühren erlassen werden. Interessierte Fluglinien sollen sich bis Juli anmelden, heißt es.

Wie Transportminister Yisrael Katz laut der Zeitung Hamodia erklärt, erwartet er darum, dass schon bald 70 Fluggesellschaften den neuen Ilan and Assaf Ramon Airport anfliegen sollen. Wie das Wirtschaftsnachrichtenportal Globes berichtet, waren Vertreter der Billigfluggesellschaft bereits vor Ort, um das Thema zu verhandeln. Der neue Flughafen von Eilat wird derzeit noch gebaut, soll aber bereits im April eröffnet werden. Zu den Stränden am Roten Meer ist es vom neuen Flughafen aus nur zwanzig Kilometer. Der Airport soll den jetzigen Ovda Airport ersetzen, an den Flugzeuge nach Eilat derzeit fliegen.

Ryanair fliegt Eilat schon an

Bisher fliegt Easyjet in Israel nur den Ben Gurion Airport in Tel Aviv an. Die irische Konkurrentin Ryanair fliegt bereits seit 2015 nach Eilat – und das offenbar mit Erfolg. Erst kürzlich gab die Fluggesellschaft bekannt, die Anzahl der Ziele, ab denen man Eilat anfliegt, zu erhöhen. Vor allem aus Deutschland fliegen die Iren künftig mehr nach Eilat.

Mehr zum Thema

Modellbild des Flughafens Timna: Platz für große Flugzeuge.

Streit um neuen Flughafen in Israel

Sde Dov besitzt eine Piste von 1700 Metern Länge.

Massiver Rückgang der Eilat-Flüge

Flugzeuge von El Al: Der Anflug auf Eilat ist heikel.

Problemflughafen Eilat

ticker-el-al-neu2

Israel schränkt Betrieb am Flughafen Tel Aviv stark ein - El Al bei Abflügen ins Ausland nur noch mit 5 Prozent Kapazität

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin