Qatar-Flieger: Weil sie anders fliegen, gibt es im Iran mehr zu tun.

ÜberflugverbotIran braucht wegen Katar-Krise mehr Lotsen

Vier Nachbarstaaten haben den Luftraum für Katar geschlossen. Qatar Airways weicht darum mitunter auf Routen über den Iran aus. Dort muss die Flugsicherung aufgerüstet werden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Im Frühsommer spitzten sich die bereits länger vorhandenen Spannungen zwischen Katar und seinen Nachbarn dramatisch zu. Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate gaben im Verbund mit Ägypten am 5. Juni 2017 bekannt, die diplomatischen Beziehungen mit dem Emirat abzubrechen. Zugleich kappten die vier Staaten alle Land-, See- und Luftwege und entzogen der staatlichen Fluggesellschaft Qatar Airways Landegenehmigungen und Überflugrechte.

Qatar Airways sah sich aufgrund des geschlossenen Luftraums in der unmittelbaren Nachbarschaft ihres Drehkreuzes Doha dazu gezwungen, einen Großteil der Flugrouten über den Iran, die Türkei, und Oman umzuleiten. Das führt dort zu einem erhöhten Flugaufkommen. Wie die Iran Aiport Company jetzt bekannt gab, muss sie zwischen fünf und acht neue Radaranlagen kaufen und installieren. So will sie mit dem Zusatzverkehr zu Rande kommen.

Trainingsprozesse beschleunigt

Auch personell ist die iranische Flugsicherung am Anschlag. Die Fluglotsen hätten im laufenden Jahr trotz Druck und Personalmangel «bewundernswertes geleistet», wird Direktor Massoud Nikbakht vom Newsletter Iran Economy in Brief zitiert. Auf nächstes Jahr kündigte er aber an, zum aktuellen Bestand von 955 Fluglotsen 900 zusätzliche einzustellen. Dazu wurden die Trainings- und Einstellungsprozesse beschleunigt.

Mit den zusätzlichen Fluglotsen sollen einerseits Lücken in der Luftverkehrsüberwachung gestopft werden. Andererseits behebt die Iran Aiport Company damit Mängel an Flughäfen im südlichen Landesteil wie etwa Bandar Abbas, Bushehr oder Ahvaz.

Mehr zum Thema

Unterwegs mit Qatar Airways.

Qatar Airways' Krise in drei Karten

B777-Frachter von Qatar Airways: Politische Krise stärkt die Cargo-Division.

Qatar Airways Cargo baut in Krise aus

Familienfoto: Hier war es Qatar-Airways-Chef Akbar al Baker noch wohl.

Qatar-Chef verlässt überstürzt Iata-Treffen

ticker-katar

Katar schränkt Luftraum vorübergehend ein

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack