Ben Gurion Airport in Tel Aviv: Einen Direktflug aus Teheran wird es wohl eher für eine lange Zeit nicht geben.

Teheran-Tel AvivIran beschwert sich über Flug, den es nicht gibt

Es ist eine Griechenland-Krise der anderen Art: Die iranische Luftfahrtbehörde reichte bei einer griechischen Airline eine Beschwerde wegen angeblicher Direktflüge zwischen Teheran und Tel Aviv ein.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es wäre ohne Zweifel eine Sensation. Ein Direktflug von Teheran nach Tel Aviv würde wohl die Aufmerksamkeit sämtlicher Medien der Welt auf sich ziehen. Immerhin stehen sich die beiden Staaten immer noch verfeindet gegenüber. Was niemand merkte, will aber nun die iranische Luftfahrtbehörde aufgedeckt haben. Wie israelische Medien berichten, hat die Organisation sich an Aegean Airlines gewandt. Sie verlangt, dass die griechische Fluglinie sofort die Direktverbindung zwischen Israel und dem Iran aus seinem Streckennetz streicht.

Ein Sprecher der Luftfahrtbehörde in Teheran bestätigt eine entsprechende Aufforderung an die griechische Airline gegenüber der Nachrichtenagentur Fars News. «Nachdem uns eine iranische Zeitung darauf aufmerksam gemacht hat, haben wir verlangt, dass die Fluggesellschaft diese [Strecke] von ihrer Liste streicht», so die Stellungnahme. Vorneweg: Eine solche Verbindung gibt es nicht. Was es aber gibt ist die Möglichkeit, über die Internetseite von Aegean via Athen eine Reise zwischen Teheran und Tel Aviv zu buchen.

Preisberechnung kurzfristig ausgesetzt

Auch Aegean selbst bestätigt den Eingang der Beschwerde. Es handele sich um nichts anderes als eine Preisberechnung für Flüge nach Tel Aviv via Athen, heißt es. Doch wegen der Beschwerde habe man diese Möglichkeit nun deaktiviert. Von Dauer werde das aber nicht sein, denn es sei das Recht jeder Airline, über ihren Heimatflughafen Tickets in andere Länder zu verkaufen. Und das werde man auch durchsetzen.

Mehr zum Thema

Die iranische Nationalmannschaft im Airbus A340-600 von USC: Anreise zur WM.

Wie die deutsche Fluglinie zum Auftrag kam, das iranische Nationalteam zur WM zu fliegen

ticker-iran

Iran hebt Flugbeschränkungen auf und öffnet Luftraum wieder

ticker-iran

Iranische Flughäfen stoppen Betrieb

ticker-iran

Iran sperrt Luftraum im Westen des Landes nach Raketenangriffen

Video

König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin