Die Luftraumsperrungen im Nahen Osten haben seit dem 28. Februar massive Auswirkungen auf den Flugverkehr. Laut Daten des Analyseunternehmens Cirium wurden von insgesamt 32.003 geplanten Flügen in die Region oder aus ihr heraus 12.903 gestrichen. Das entspricht 40,3 Prozent.
Am 1. März lag die Ausfallquote mit 48,0 Prozent am höchsten, am 2. März betrug sie 43,9 Prozent. Besonders stark betroffen sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Israel, Kuwait, Irak und Bahrain, wo zeitweise nahezu alle geplanten Flüge ausfielen.
Allein zwischen dem 28. Februar und dem 2. März wurden in zehn besonders betroffenen Ländern 6.085 von 10.181 Flügen gestrichen, was einer Quote von knapp 60 Prozent entspricht.