Flieger von Mexicana: unsicheres Ziel.

Mexicana: Mysteriöse «Schweizer»

Eine geheimnisvolle Inverstorengruppe möchte die insolvente mexikanische Airline übernehmen. Doch der Staat zögert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Transportministerium habe bin zum 28. November Zeit, sonst lasse man das Angebot verfallen. Dan Ruiz macht dieser Tage gehörig Druck auf die mexikanische Regierung, seinem Unternehmen doch noch die Airline Mexicana zu verkaufen, die seit Monaten aus Geldmangel am Boden steht. Ruiz vertritt die geheimnisvolle Investorengruppe Union Swiss, die in die mit der Übernahme in die Luftfahrt einsteigen will. 250 Millionen Dollar seien für die Rekapitalisierung der Airline bereitgestellt, so der Vertreter. Sie lägen auf Konten im Ausland. «Wir haben die nötigen Mittel», sagte Ruiz. Sieben Male habe er die Unterlagen schon dem Transportministerium präsentiert, aber dort habe man die Papiere nicht einmal richtig angeschaut. Darum nun das Ultimatum.

Nach monatelangen Verhandlungen stehen noch fünf Investoren bereit, Mexicana wieder zu reaktivieren. Union Swiss wurde in der mexikanischen Presse als die neue Favoritin gehandelt. Die Regierung aber erklärt, bislang sein kein einziger Kandidat gekommen, der wirklich vertrauenswürdig genug sei. «Wir können keinem Investor vertrauen», erklärte etwa Javier Lozano vom Arbeitsministerium gegenüber dem Magazin Sexenio. Union Swiss verspricht indes immer wieder, langfristig dabei zu bleiben. Dafür habe man einen zehnjährigen Businessplan für Mexicana aufgestellt, den so genannten Plan Mexicana 2021. Er sieht gemäß Medienmitteilung vor, bis 2021 weiteres Kapital einzuschießen und mit mindestens 100 Flugzeugen zu starten und später pro Jahr 20 weitere in Betrieb zu nehmen.

Zurückhaltende Kommunikation

Ganz von ungefähr kommt die Skepsis der Regierung gegenüber Union Swiss indes nicht. Das Unternehmen besitzt zwar eine Website, da sieht man außer einem Logo mit Schweizer Kreuz und einem Löwen nichts. Zwischendurch tritt sie auch mal unter dem Namen USM Trust auf. Auch sonst findet man im Netz nichts zu der scheinbar so potenten Gruppe, die Millionen in eine marode Airline stecken will. Außer über Ruiz kommuniziert Union Swiss vor allem via Twitter und Facebook.

Mehr zum Thema

Claudia Sheinbaum im Flugzeug: Auch in der Economy Class kann man arbeiten.

Wenn ein Flug in der Economy Class ein politisches Statement ist

delta dl1992 guadalajara airnav radar

Wie der Tod von Kartellboss El Mencho den Flugverkehr in Mexiko trifft

ticker-mexiko

Chaos in Mexiko nach Tod des Drogenbosses El Mencho: Flüge nach Puerto Vallarta ausgesetzt

Boeing 737-700 von Magnicharters: Der Pilot eines Fluges war unzufrieden.

Pilot verbarrikadiert sich im Cockpit - um Zahlung von ausstehenden Löhnen zu erzwingen

Video

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
copa airlines muttertag
Wo können Mutter und Kind den Muttertag am besten verbringen? Im Cockpit, war die Antwort der Familie Freitas bei Copa Airlines.
Timo Nowack
Timo Nowack