Alte Bordkarte von Air India: Ein Flieger der Airline muss am Boden bleiben.

SicherheitsbedenkenIndien groundet Jet von Air India

Indiens Fluglinien bekamen überraschend Besuch von der Luftfahrtbehörde. Das Ergebnis: Drei Jets müssen am Boden bleiben, auch einer von Air India.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Indien will zu den Großen gehören. Endlich eine ernstzunehmende Luftfahrt-Nation sein, das ist das erklärte Ziel der Regierung in Delhi. Momentan kämpfen die Fluggesellschaften des Landes noch mit Verlusten und mitunter auch mit Sicherheitsproblemen. International sind sie unbedeutend.

Ein Schritt in die richtige Richtung schien da die Aufnahme der Nationalairline Air India in die Star Alliance zu sein. Nachdem das Luftfahrtbündnis ihr zunächst eine Abfuhr erteilt hatte, nahm sie die Fluggesellschaft diesen Sommer doch noch in seinen Kreis auf. Die Verbesserungen seien enorm gewesen, so die Begründung. Doch nun ein Rückschlag: Die nationale Luftfahrtbehörde DGCA hat Dutzende Überraschungschecks bei den Airlines des Landes durchgeführt – und in der Folge drei Maschinen gegroundet. Eine davon gehört Air India.

Auch Kritik an DGCA

Man habe «substanzielle Sicherheitsprobleme» an den Maschinen festgestellt, so ein Sprecher der Behörde gegenüber dem Nachrichtenportal Businesstoday. Außer Air India war noch ein Flieger von Go Air betroffen sowie einer eines privaten Charteranbieters. Um welche Maschinen es sich genau handelt, wurde nicht bekanntgegeben.

Der Schritt könnte auch ein Folge der eigenen Herabstufung sein. Anfang des Jahres hatte die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA die indischen Kollegen im Sicherheitsranking herabgestuft. Die Standards, nach welchen die DGCA ihre Fluglinien prüfe, seien nicht auf dem nötigen internationalen Niveau, hieß die Begründung. Quellen aus der Behörde vermuten, dass die DGCA nun beweisen will, dass sie sich verbessert hat.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack