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Hurrikan Dorian

In Florida schließen Flughäfen

Am Montag wird Hurrikan Dorian auf Land treffen. Ausgerechnet am Labor-Day-Wochenende mit seinem hohen Passagieraufkommen müssen sich Flughäfen und Airlines auf Flugausfälle einstellen.

A3M Global Monitoring

Der Weg von Dorian: Direkt auf Florida zu.

Hurrikan Dorian dürfte zu einem tropischen Sturm der Kategorie 4 angewachsen sein, wenn er am Montag (2. September) in Florida auf Land trifft. Begleitet wird er von heftigen Niederschlägen und starken Winden mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometer pro Stunde. Die Flughäfen in Daytona und Orlando haben deshalb in Absprache mit regionalen und nationalen Behörden bekannt gegeben, ihren Betrieb nach dem letzten Flug am späten Sonntagabend bis auf Weiteres einzustellen. Weitere Flughäfen könnten sich für den gleichen Schritt entscheiden.

Weil in den USA der Montag ein gesetzlicher Feiertag ist, nutzen besonders viele Menschen das so genannte Labor Day Weekend für Kurzurlaube oder Verwandtschaftsbesuche. Zwischen dem 28. August und dem 3. September rechnen die Fluggesellschaften der USA mit insgesamt 17,4 Millionen Passagieren, 4 Prozent mehr als letztes Jahr. Sie zeigen sich nun jenen Kunden gegenüber kulant, deren Reisepläne wegen Hurrikan Dorian durcheinandergeraten sind.

Zusätzliche Flüge

So verzichten beispielsweise American, Spirit, Jetblue und Delta auf Umbuchungsgebühren, sofern Passagiere ihre am Montag oder Dienstag geplanten Flüge auf ein Datum innerhalb der nächsten zwei Wochen verschieben. Bei Southwest müssen Passagiere, die ihre Flüge umbuchen, die Preisdifferenz nicht bezahlen.

Um möglichst vielen Passagieren die Abreise noch vor Eintreffen des Sturms zu ermöglichen, haben viele Airlines die Kapazitäten auf Flügen aus Florida am Samstag und Sonntag ausgebaut. Als Zeichen des guten Willens setzten die meisten Gesellschaften eine Preisobergrenze fest, um finanziell nicht übermäßig von der aufgrund der Notlage hohen Nachfrage zu profitieren.



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