Flugahfen Sabiha Gökcen: Der Airport soll mit dem Flughafen Istanbul mit einer Hochgfeschwindigkeitsbahn verbunden werden.

Plan der RegierungIm Hochgeschwindigkeitszug in 30 Minuten vom einen zum anderen Istanbuler Flughafen

Die türkische Regierung plant, eine neue Hochgeschwindigkeitszugverbindung zwischen den beiden größten Flughäfen zu bauen. Die Reisezeit vom Istanbul Airport nach Sabiha Gökçen soll sich von zwei Stunden auf eine habe Stunde verkürzen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Paris, London, Mailand – viele europäische Metropolen verfügen über mehrere Flughäfen. Doch eines fehlt in den meisten Fällen: direkte Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen den Airports. Wer beispielsweise in London am Flughafen Gatwick landet und von Heathrow weiterfliegen möchte, muss fast zwei Stunden Zugfahrt einplanen und mehrfach Umsteigen.

Seit April 2019 ist der neue Flughafen Istanbul in Betrieb. Er befindet sich auf der europäischen Seite der Stadt, etwa 35 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Dorthin kommt man inzwischen mit der U-Bahn in rund 45 Minuten. Länger dauert es zum zweiten Flughafen der Metropole, Sabiha Gökçen. Er liegt rund 40 Kilometer östlich des Bosporus auf der asiatischen Seite. Die beiden Flughäfen trennen etwa 80 Kilometer voneinander.

30 Minuten statt zwei Stunden

Eine direkte Zugverbindung fährt alle 90 Minuten zwischen den beiden größten Flughäfen der Türkei. Die Reisezeit beträgt allerdings fast zwei Stunden. Damit soll bald Schluss sein, hat die türkische Regierung angekündigt. Sie will die beiden Flughäfen mit einer Hochgeschwindigkeitszugstrecke verbinden, wie lokale Medien berichten.

«Der Flughafen Istanbul gilt als der größte der Welt und Sabiha Gökçen ist einer der renommiertesten. Mit diesem Projekt werden wir diese beiden Drehkreuze miteinander verbinden, sodass Passagiere in nur 30 Minuten zwischen ihnen reisen können», sagte der türkische Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğl.

Zug führt über Brücke im Norden

Geplant ist eine 120 Kilometer lange Bahnstrecke, die von Gebze, östlich des Flughafens Sabiha Gökçen, über die Yavuz-Sultan-Selim-Brücke im Norden Istanbuls führt, den Flughafen Istanbul anbindet und schließlich im Bezirk Çatalca endet. Finanziert werden soll die neue Bahnstrecke durch Kredite der Weltbank. Laut Uraloğl befinde man sich mit der Institution bereits in intensiven Gesprächen.

Die Ausschreibung für das Projekt soll noch im Jahr 2025 erfolgen, weitere Informationen gibt es bisher nicht. Die geplante Bahnlinie soll das Verkehrsnetz Istanbuls erheblich stärken, Reisezeiten deutlich verkürzen und den Straßenverkehr entlasten. Mehr als 30 Millionen Menschen sollen von der neuen Strecke profitieren.

Mehr zum Thema

Die große Duty-Free-Zone im Hauptterminal des Istanbul Airport.

So läuft es am neuen Istanbuler Flughafen

Neuer Flughafen von Istanbul: Zugvögel, Scherwinde und Zugvögel sollen Probleme machen.

Vögel, Scherwinde und Nebel plagen Istanbul

Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen hat zweite Piste eröffnet

Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen hat zweite Piste eröffnet

Die TC-GVC: Der Airbus A319 geht nun fest an Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies