Aufnahme des Abschusses der Rakete im Huthi-Sender Al Masirah: Die Rakete verfehlte ihr Ziel.

Konflikt in JemenFlughäfen in Arabischen Emiraten im Visier

Die Huthi-Rebellen in Jemen drohen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie wollen weitere Raketen auf Flughäfen der beiden Länder abfeuern.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es passierte letzten Samstagabend. Huthi-Rebellen im Jemen feuerten eine Rakete in Richtung der saudi-arabischen Hauptstadt. Ziel war nach ihren Angaben der King Khalid International Airport in Riyadh. Passiert ist dabei glücklicherweise nichts. Die saudische Armee fing den Flugkörper ab.

«Der Angriff eines zivilen Flughafens ist ein Kriegsverbrechen», kommentiert Sarah Leah Whitson von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Das hält die Huthi-Rebellen nicht davon, weitere Attacken zu planen. Sie haben am Dienstag (7. November) gedroht, Flughäfen in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anzugreifen. Sie seien nun ein «direktes Ziel».

Meisten Ziele erreichbar

Die Huthis reagieren mit der Drohung auf eine Blockade der See- und Flughäfen in Jemen durch die von Saudi-Arabien angeführte Koalition. In dieser kämpfen auch Soldaten der Vereinigten Arabischen Emirate mit. Sie will mit der Abriegelung verhindern, dass sich die Huthi-Rebellen weitere Waffen beschaffen können.

Die in Richtung King Khalid International Airport abgefeuerte Rakete vom Typ Burkan 2-H hat eine Reichweite von 800 bis 2000 Kilometer. Es war das erste Mal, dass ein Huthi-Flugkörper so nah an bewohntes Gebiet kam. Das zeigt, dass die Rebellen potenziell die meisten Ziele in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erreichen können.

Bürgerkriegswirren

Die Militärintervention unter den Saudis greift in den Bürgerkrieg ein, der seit 2014 in Jemen toben. Die Koalition kämpft für den faktisch entmachteten jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi.

Mehr zum Thema

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.

Raketen, Drohnen und Apaches: Wie die Emirate ihren Himmel verteidigen

Lufthansa-Flugzeuge in München: Der Flughafen fühlt sich angegriffen.

Deutschland will bestimmte Reisende aus dem Nahen Osten ausfliegen lassen

pab wingair fujairah airbus a320 neo acj

Dieser neue Airbus A320 Neo in VIP-Version ist für ein Herrscherhaus im Nahen Osten bestimmt

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg