Bemalung von Hispania Airways: «Nicht bankrott».

Hispania will wieder fliegen

Die spanische Fluggesellschaft, die sich nur 15 Tage in der Luft hielt, gibt noch nicht auf. Sie verspricht bereits in Kürze einen Neustart.

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Zuallererst wolle man sich bei den betroffenen Passagieren für die Umstände entschuldigen, ebenso bei den Bürgern von Grenada und bei den Politikern, welche sie unterstützt hätten. «Wir denken nicht daran, unser Projekt aufzugeben», schreibt das Management von Hispania Airways. Man habe aus den Fehlern gelernt. Derzeit werde unter den neuen Eigentümern eine neue Strategie und eine neue Unternehmensstruktur ausgearbeitet. «In Kürze» werde man über die Wiederaufnahme des Betriebs informieren. Die spanische Fluggesellschaft hatte am 21. Dezember ihre Flüge eingestellt - nach nur 15 Tagen. Sie gab dafür einen Mangel an Buchungen an.

Die Passagiere werden sich wohl kaum so schnell wieder von Hispania Airways überzeugen lassen. Denn sie erhielten bisher kein Geld für bereits gebuchte Tickets zurück. «Am Vorabend meines Fluges erhielt ich eine E-Mail, in der stand, dass er abgesagt sei. Als ich am nächsten Tag die Airline anrief nahm niemand den Hörer ab», beklagt sich Noelia C. auf Facebook. Sie ist einer der rund fünfzig Menschen, die sich der Gruppe «Afectados Hispania Airways» anschloss. Dort fordern sie «eine Rückgabe des Geldes, eine Umbuchung oder eine Entschädigung».

Sogar Langstreckenflüge geplant

Hispania Airways verband ihre Basis am Flughafen Federico García Lorca Granada-Jaén ab dem 6. Dezember mit inländischen und ausländischen Metropolen - Barcelona, London, Madrid, Paris und Rom. Dafür leaste die Fluglinie zuerst eine McDonnell Douglas MD83. Für später als Destinationen bestimmt waren Lissabon, Marrakesch, Teneriffa und Las Palmas. Auch Langstreckenflüge konnte sich Geschäftsführer Luis Araque durchaus vorstellen.

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