Bemalung von Hispania Airways: «Nicht bankrott».

Hispania will wieder fliegen

Die spanische Fluggesellschaft, die sich nur 15 Tage in der Luft hielt, gibt noch nicht auf. Sie verspricht bereits in Kürze einen Neustart.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Zuallererst wolle man sich bei den betroffenen Passagieren für die Umstände entschuldigen, ebenso bei den Bürgern von Grenada und bei den Politikern, welche sie unterstützt hätten. «Wir denken nicht daran, unser Projekt aufzugeben», schreibt das Management von Hispania Airways. Man habe aus den Fehlern gelernt. Derzeit werde unter den neuen Eigentümern eine neue Strategie und eine neue Unternehmensstruktur ausgearbeitet. «In Kürze» werde man über die Wiederaufnahme des Betriebs informieren. Die spanische Fluggesellschaft hatte am 21. Dezember ihre Flüge eingestellt - nach nur 15 Tagen. Sie gab dafür einen Mangel an Buchungen an.

Die Passagiere werden sich wohl kaum so schnell wieder von Hispania Airways überzeugen lassen. Denn sie erhielten bisher kein Geld für bereits gebuchte Tickets zurück. «Am Vorabend meines Fluges erhielt ich eine E-Mail, in der stand, dass er abgesagt sei. Als ich am nächsten Tag die Airline anrief nahm niemand den Hörer ab», beklagt sich Noelia C. auf Facebook. Sie ist einer der rund fünfzig Menschen, die sich der Gruppe «Afectados Hispania Airways» anschloss. Dort fordern sie «eine Rückgabe des Geldes, eine Umbuchung oder eine Entschädigung».

Sogar Langstreckenflüge geplant

Hispania Airways verband ihre Basis am Flughafen Federico García Lorca Granada-Jaén ab dem 6. Dezember mit inländischen und ausländischen Metropolen - Barcelona, London, Madrid, Paris und Rom. Dafür leaste die Fluglinie zuerst eine McDonnell Douglas MD83. Für später als Destinationen bestimmt waren Lissabon, Marrakesch, Teneriffa und Las Palmas. Auch Langstreckenflüge konnte sich Geschäftsführer Luis Araque durchaus vorstellen.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack