Fokker 100 von Helvetic: Probleme auf Flügen nach Bukarest.

Helvetic: Ärger mit einer Fokker

Gleich zwei mal innerhalb von zwei Wochen musste dieselbe Maschine der Schweizer Airline auf einem Europaflug umkehren.

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Die Fokker 100 von Helvetic Airways war im Auftrag der Swiss unterwegs. Kurz nach dem Start in Zürich am Sonntag (6. Mai) kehrte die Maschine mit der Immatrikulation HB-JVF wieder um und landete nach nur wenigen Minuten wieder am Startflughafen, wie das Fachportal Aviation Herald berichtet. «Es gab einen lauten Knall, der sowohl im Cockpit als auch von der Kabinencrew registriert wurde», so Helvetic-Sprecher Tobias Pogorevc gegenüber aeroTELEGRAPH. Für den Flug mit 98 Passagieren wurde eine Ersatzmaschine, ebenfalls eine Fokker 100, eingesetzt. Flug LX1182 erreichte das Ziel Bukarest Otopeni schließlich mit einer Verspätung von rund zwei Stunden.

Warnhinweise im Cockpit habe es keine gegeben, sagt Pogorevc. Aus Vorsicht sei man schließlich dennoch umgekehrt. Die Fokker wurde dann im Hangar inspiziert. Das Ergebnis: «Der Knall kam aus der Klimaanlage», so der Sprecher. Für Passagiere und Crew habe also zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden. Grund für die besondere Vorsicht war auch, dass es mit genau derselben Maschine auf derselben Strecke schon am 25. April zu einem Zwischenfall gekommen war.

Sicherheitslandung schon einige Tage vorher

An diesem Tag war die Maschine von Bukarest Otopeni nach Zürich unterwegs gewesen. An Bord waren lediglich fünf Crew-Mitglieder und kein Passagier. Denn es war ein so genannter Ferry-Flug, also einem Leerflug, der nur die Maschine nach Zürich bringen sollte. Nach dem Start kam dann die Fehlermeldung: «Eines der Triebwerke war ausgefallen», so Pogorevz. Die Piloten sprachen also den Notruf «Pan Pan» aus und kehrten wieder um. 25 Minuten kam der Flieger wieder in Bukarest an.

Von der rumänischen Hauptstadt wurde die Fokker 100 dann nach einem Testlauf nach Zürich überführt, wo sie von Mechanikern inspiziert wurde. Danach habe sie den Betrieb ohne Probleme wieder aufnehmen können. Die beiden Zwischenfälle von HB-JVF stünden in keinem Zusammenhang zueinander, so Helvetic. Die Fokker 100 wurde im Jahr 1993 gebaut und flog vor dem Einsatz für Helvetic für American Airlines.

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