Selbstbedienungs-Bahn von Terminal 5 in Heathrow: Noch mehr Investitionen nötig.

Teuer, teurer, Heathrow

Der größte Flughafen Großbritanniens will die Gebühren in den kommenden fünf Jahren massiv erhöhen. Airlines laufen dagegen Sturm.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Letztes Jahr ging die Rechnung auf. Um 12,5 Prozent hob der Flughafen Heathrow die Gebühren pro Passagier seit April 2011 an. Für das Gesamtjahr 2012 stieg deshalb der Umsatz um 8 Prozent auf 2,5 Milliarden Pfund (2,9 Milliarden Euro/3,6 Milliarden Franken). Der Vorsteuerverlust sank um mehr als vier Fünftel auf 32,8 Millionen. Und das, obwohl die Zahl der Passagiere trotz des Großereignisses der Olympischen Sommerspiele mit 70 Millionen in etwa stabil blieb, wie der Betreiber des Flughafens in Londons Westen am Montag (18. Februar) bekannt gab. Vom Erfolg beflügelt will er nun die Gebühren schrittweise noch weiter anheben.

Die geplante Preiserhöhung ist keine Kleinigkeit. Um 41 Prozent sollen die Passagiergebühren nun noch steigen, so der Plan. Heute stehen sie bei 19.33 Pfund, nächstes Jahr sollen sie auf 21.96 Pfund steigen und im April 2018 dann auf 27.30 Pfund. Das Unternehmen will damit Investitionen in die Erneuerung finanzieren. Gemäß den Plänen soll Terminal 2 ausgebaut und Terminal 1 abgerissen werden.

Wettbewerbsbehörden sollen handeln

Doch die Fluggesellschaften laufen dagegen Sturm - allen voran die Heimairline British Airways. Die Preise in Heathrow hätten sich in den letzten elf Jahren bereits verdreifacht. Nun müssten sie «maßgebend» gesenkt werden, zumal die Investitionen ab nächstem Jahr um ein Viertel reduziert würden, so das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Auch Virgin Atlantic rief die britischen Wettbewerbsbehörden dazu auf, etwas gegen die geplante Erhöhung zu unternehmen.

Mehr zum Thema

Passagierin in London-Heathrow: Neuer Aktionär im Anflug.

Mehrheit des Flughafens London-Heathrow gehört jetzt arabischen und asiatischen Staaten

Einsteigen in den A380: Bei British Airways wieder ganz normal.

Bald fliegen bei British Airways wieder alle Airbus A380

Qatar Airways erwägt eigenes Abfertigungsunternehmen in London Heathrow

Qatar Airways erwägt eigenes Abfertigungsunternehmen in London Heathrow

Flughafen Amsterdam-Schiphol: gerade ziemlich viele Probleme.

«Schiphol hat es schon oft nicht geschafft, eine normale Arbeit abzuliefern»

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier