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Schluss und Aus für die Gulfstream G450

Nach zwölf Jahren hat Gulfstream die letzte G450 an einen Kunden übergeben. Nun konzentriert sich der amerikanische Hersteller auf die nächste Generation seiner Businessjets.

Gulfstream Aerospace

Gulfstream G450: Zwölf Jahre lang einer der besten Privatjets.

Nach mehr als 360 verkauften Maschinen ist Schluss. Gulfstream hat die letzte G450 an einen Kunden übergeben. Die Amerikaner legen den Fokus nun auf die Einführung des Nachfolgemodells G500, die noch im ersten Quartal 2018 erfolgen soll.

Für Mark Burns, den Präsidenten von Gulfstream ist klar: «Die G450 war einer der bestverkauften Businessjets auf dem Markt und wurde von Piloten und Passagieren gleichermaßen geliebt.» Die einfache Handhabung, die große Reichweite und die komfortable Innenausstattung hätten dem Flieger einen Platz in der Luftfahrtgeschichte gesichert, so der Chef.

Hervorragende Reichweite

Tatsächlich gehört der 2005 eingeführte Flieger mit einer Reisegeschwindigkeit von bis zu 900 Kilometer pro Stunde und einer Reichweite von mehr als 8000 Kilometern immer noch zum Besten, was der Markt zu bieten hat. Weil noch zahlreiche Exemplare in Betrieb bleiben, wird der Support laut Gulfstream bis auf Weiteres ohne Einschränkung fortgesetzt.

Der in Savannah, Georgia, beheimatete Flugzeugbauer Gulfstream ist für seine Privatjets im oberen Preissegment bekannt. Auch die neue G500 soll wieder zum Branchenstandard werden. Obwohl der Flieger unter dem gleichen Namen wie die abgespeckte G550 von 2004 vermarktet wird, handelt es sich dabei um eine Neuentwicklung von der bisher erst fünf Testflugzeuge in Betrieb sind.

Große Erwartungen an neue G500

Die technischen Daten der neuen G500 sind jedenfalls eindrücklich. Gulfstream verspricht eine Reichweite von bis zu 9600 Kilometern und eine Reisegeschwindigkeit von etwa 950 Kilometer pro Stunde. Zudem kann die Maschine bis zu 19 Passagiere befördern. Bombardier und Dassault, die ebenfalls große Businessjets entwickeln, müssen sich warm anziehen.



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