Maya-Ruinen in Guatemala: Attraktives Ziel auch für Touristen aus den USA.

Flüge Richtung USAGuatemala will Nationalairline aufbauen

Flüge zwischen den USA und Guatemala sind beliebt. Nun will das mittelamerikanische Land mit einer neuen heimischen Fluglinie im Markt mitmischen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Guatemala verfügt über Vulkane, Regenwälder, Maya-Ruinen und mehr als 17 Millionen Einwohner. Aber nicht über eine wirklich bedeutsame Fluggesellschaft. Die heimische Airline Transportes Aéreos Guatemaltecos, kurz TAG, fliegt lediglich mit kleinen Maschinen wie Saab 340 oder Embraer ERJ 145 Inlandsziele sowie die Nachbarländer Belize, Honduras und El Salvador an. Die ehemalige Nationalairline Aviateca ist im Zuge der Privatisierung schließlich in der kolumbianischen Avianca Group aufgegangen.

Vom Flughafen La Aurora der Hauptstadt Guatemala City heben Richtung Europa nur Iberia-Flieger nach Madrid ab. In die USA fliegen unter anderem Avianca El Salvador, Delta und United. Im Mai wird der Billigflieger Frontier zudem Flüge nach Miami sowie nach Ontario in Kalifornien aufnehmen. Im Juni startet Jet Blue Flüge nach New York.

Heimische Airline geplant

Da USA-Verbindungen gefragt sind, möchte Guatemala nun auch wieder mit einer einheimischen Fluglinie Routen in die Vereinigten Staaten anbieten. So erklärte der Chef der gu­a­te­mal­te­kischen Luftfahrtbehörde DGAC, Francis Argueta, Vertreter des US-Pendants FAA würden das Land ab dem 6. März besuchen. Sie sollen prüfen, ob Guatemala die Sicherheitsanforderungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation Icao erfüllt.

In den folgenden sechs bis acht Monaten nach dieser ersten Überprüfung sollen gegebenenfalls notwendige Verbesserungen durchgeführt werden. All das ist Voraussetzung dafür, dass eine heimische Fluggesellschaft Ziele in den USA ansteuern darf.

Verhandlungen mit Investor

Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei sagte laut der Nachrichtenagentur AGN, eine neue gu­a­te­mal­te­kische Fluggesellschaft solle anschließend täglich Verbindungen Richtung USA anbieten. Ein Investor habe bereits Interesse, die Flüge zu betrieben, so Giammattei. Entsprechende Verhandlungen wolle man in den kommenden Monaten abschließen.

Mehr zum Thema

Soldaten am Flughafen La Aurora: Probleme durch Vulkanasche.

Helfer fegen Vulkanasche von Piste in Guatemala

Visualisierung eines Airbus A380 im Design von Fly Oriole: Oriole ist ein Vogel, der auch vorne auf dem Flieger sowie auf dem Heck abgebildet ist.

Neue Airline präsentiert sich als A380-Betreiber

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

ticker-usa

Luftfrachtbranche fordert Klarheit nach US-Gerichtsentscheidung zu Zöllen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack