Die DL350: Die Frachtdrohne kann bis 350 Tonnen Fracht aufnehmen.

DL200 und DL350Groß, größer, Droneliner - die größte Frachtdrohne der Welt

Ein britisches Start-up will riesige autonome Frachtdrohnen entwickeln, die das Leergewicht einer Boeing 747-8 aufnehmen können soll.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Versprechen der Hersteller von Logistikdrohnen sind seit Jahren hoch. Sie sollen Medikamente oder verderblichen Lebensmittel schnell an besonders schwer erreichbare Orte transportieren. Konzipiert sind die meisten für kleine und relativ leichte Produkte. Noch gibt es nur Testgebiete, bis Logistikdrohnen zum Alltag gehören werden, wird es noch dauern.

Während zahlreiche Unternehmen weiter an verbesserten Paketdrohnen arbeiten, denkt man beim Start-up Droneliner in viel größeren Dimensionen. Die Briten arbeiten an nichts anderem als an den größten autonom fliegenden Frachtdrohnen der Welt.

Entwickelt für Container

Im Gegensatz zu den aktuellen Frachtflugzeugen, die ursprünglich als Röhre für den Passagierverkehr entwickelt wurden, erinnert die Form der Drohnen an ein Viereck mit abgerundeten Ecken. Ideal für die Beladung mit Containern. Weil Standard-Behälter aus Stahl zu teuer wären, setzt man bei Droneliner auf spezielle Container aus Kunststoff.

Die größere Drohne wird die DL350, weil sie 350 Tonnen Fracht aufnehmen kann. Damit kann sie rund 100 Tonnen mehr transportieren als das bisher größte Frachtflugzeug der Welt, die Antonov An-225, die im Februar 2022 zerstört wurde. Angetrieben wird die Giga-Frachtdrohne von zwei Turbofan-Triebwerken. Zur Wahl stehen das GE9X von Hersteller GE Aviation oder der Ultrafan von Rolls-Royce. Die Startmasse beträgt 600 Tonnen.

Eine Stunde Umschlagzeit

Die kleinere Drohne heißt DL200 und kann bis zu 200 Tonnen Fracht transportieren, was die Beladung mit bis zu 40 Containern auf zwei Etagen ermöglicht. Die DL200 ist mit nur einem Triebwerk ausgestattet.

Beide Frachtdrohnen haben eine Reichweite von bis zu 12.000 Kilometern und bestehen aus Kohlefaser. Droneliner verspricht, dass die Abfertigung am Boden dank der zwei großen Ladeluken vor und hinten in rund einer Stunde abgeschlossen werden kann.

Ziel Ende des Jahrzehnts

Ziel des Start-ups ist es, die Kosten für Luftfracht mithilfe der DL200 und der DL350 um mehr als 70 Prozent zu senken, so das Unternehmen. Gleichzeitig ist das Verhältnis von Kraftstoff zur Ladung besonders effizient, was den CO₂-Fußabdruck des Warentransports deutlich verringert. Dennoch glauben die Macher an das Konzept, auch wenn es Milliarden von Dollar kosten wird. Ziel ist, bis zum Ende des Jahrzehnts in der Luft zu sein.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie mehr Bilder des Droneliners.  Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Der Flughafen Hostomel am 24. Februar, also am Tag, an dem die russische Invasion begann. Da stand die Antonov An-225 noch im Freien.

Ist die Antonov An-225 doch nicht ganz zerstört worden?

Friedrichshafen soll Drehkreuz für Frachtdrohnen werden

Friedrichshafen soll Drehkreuz für Frachtdrohnen werden

Sieht echt aus, ist es aber noch nicht: W5000 von Air White Whale.

Pilotenlose Frachtflugzeuge sollen Tonnenlast tragen

ticker-fracht-cargo

Luftfrachtbranche fordert bessere Bedingungen für Ersatzverkehre

Video

Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Kabine des Airbus A321 XLR von United: Bald nach Toulouse unterwegs.
Lufthansa sorgt mit Flug LH2222 nach Toulouse seit Jahren für unterhaltsame Ansagen. Nun greift United Airlines die Idee auf: Die neue Verbindung von Washington nach Toulouse bekommt ausgerechnet die Flugnummer UA222.
Laura Frommberg
Laura Frommberg