Glenn beck poltert: Schlechte Erfahrungen.

Angriff auf American Airlines

Der TV-Star Glenn Beck kritisierte den Service der Fluglinie vor einem Millionenpublikum. Nun kämpft American Airlines um ihren Ruf.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Glenn Beck ist kein Mann der leisen Töne. Der ultrakonservative Fernsehstar schießt in seinen Sendungen in einem einzigen Monolog gegen alles, was ihm nicht passt. Ausgewogenheit als journalistischen Grundsatz kennt er nicht. Und so wurde der 48-Jährige selbst seinem Sender Fox News zu extrem. Seither poltert Beck auf seinem eigenen erfolgreichen Bezahl-Kanal Blaze TV und im Radio. Letzte Woche traf es dabei American Airlines. Über das Labor-Day-Wochenende besuchte der Fernsehmann New York und flog von Newark zurück an seinen Wohnort Dallas. Das Erlebnis war offenbar so fürchterlich, dass Beck sagte er verstehe nun, weshalb American in die Insolvenz geschlittert sei.

Schuld an Becks Ärger ist ein Flugbegleiter, der ihn aus politischen Gründen schlecht behandelt haben soll. Er habe alle anderen Passagiere auf dem Flug sehr nett behandelt, mit ihm aber habe der Mann kaum ein Wort gesprochen. Eine Dose Limonade habe er richtiggehend auf das Tischchen geknallt. «Ich möchte American Airlines dafür danken, dass sie mich darauf aufmerksam machten, dass sie gar nicht American Airlines meinen», ratterte Beck in der Sendung über 14 Minuten los. Offenbar meinten sie «Liberal American Airlines», wobei das Wort liberal in den USA für politisch links steht.

Millionen von Anhängern

Man nehme «Kundenbeschwerden sehr ernst» erklärte ein Sprecher der Fluggesellschaft gegenüber der Zeitung USA Today. Aber es gebe einen genauen Prozess dafür, den nun eingeleitet worden sei. Zuerst wolle man überprüfen, ob der Vorfall sich wirklich so ereignet habe, wie Beck erzählte. Erst dann handle man. Falls der Flugbegleiter sich tatsächlich abschätzig verhalten haben sollte, dann werde er entlassen, versicherte der Sprecher. Auch via Twitter entschuldigte sich American Airlines beim TV-Star. Doch ein Imageschaden ist sicherlich bereits angerichtet. Becks Radiosendung hören acht Millionen Menschen wöchentlich, seine TV-Sendung abonnierten mehr als 300'000 Menschen.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies