Airbus A319 von Gambia Bird: Die Airline darf nicht mehr nach Großbritannien.

Gambia BirdEbola trifft Germania-Tochter

Gambia Bird darf wegen Ebola nicht mehr zwischen London und Sierra Leone fliegen. Die britischen Behörden entzogen Germanias Tochter die Genehmigung.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich hätte letzte Woche alles wieder gut sein sollen. Man habe intensive Diskussionen mit den Behörden geführt. Diese hätten die Vorsichtsmaßnahmen anerkannt, welche Gambia Bird zum Schutz der Gesundheit der Passagiere getroffen habe. Daher könne man am 17. Oktober die Flüge zwischen Freetown und London Gatwick wieder aufnehmen, meldete die westafrikanische Fluglinie.

Am 27. August hatte die Tochtergesellschaft der deutschen Germania die Verbindungen nach Liberia und Sierra Leone wegen der Ebola-Epidemie eingestellt. Seither versuchte sie Mittel zu finden, um vor allem die wichtige Route von der sierra-leonischen Hauptstadt Freetown in die britische Metropole wieder aufnehmen zu können. Die Mitarbeitenden seien intensiv im Umgang mit Ebola geschult worden, erklärt Gambia Bird. Zudem würde das Flugzeug sowohl in der Kabine als auch bei der Ankunft eingehend desinfiziert.

Flüge nach Accra, Banjul und Dakar nicht betroffen

Doch offenbar reichte das nicht. Denn wie Gambia Bird nun mitteilen musste, entzog das britische Transportministerium der Germania-Tochter die Lizenz für Flüge zwischen Gatwick und Freetown. Der Grund sei die sich verschlechternde Gesundheitslage in Sierra Leone. Die Maßnahme gelte bis auf weiteres. Die Flüge von London und Barcelona nach Accra, Banjul und Dakar werden dagegen weiter durchgeführt.

Gambia Bird wurde 2012 gegründet. Die Fluglinie hat ihre Basis am Flughafen von Banjul in Gambia. Sie besitzt derzeit einen Airbus A319-100. Zur Flottenerweiterung wurde bereits ein A321-200 bestellt. Die Berliner Fluglinie Germania ist mit 90 Prozent an Gambia Bird beteiligt. «Der afrikanische Kontinent ist einer der Wachstumsmärkte in der Luftfahrtbranche weltweit. Gambia ist eines der politisch stabilsten Länder in Afrika und verfügt über eine gute Infrastruktur. Die Entscheidung für Investitionen hier war daher die logische Konsequenz», erklärte Germania-Chef Andreas Wobig das Engagement vor einem Jahr in einem Interview mit aeroTELEGRAPH.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies