Airbus A321 von Germania Flug: Die Schweizer Fluggesellschaft hebt weiterhin ab.

Nach Insolvenz in DeutschlandGermania Schweiz macht weiter

Während Germania in Deutschland insolvent ist, fliegt die Schweizer Germania Flug weiter. Trotzdem ist die Pleite der großen Schwester für sie eine Herausforderung.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Flug ST3711 aus Fuerteventura landete kurz nach 1 Uhr nachts in Nürnberg. Es war der letzte in der 30-jährigen Geschichte der deutschen Fluggesellschaft. Germania meldete Insolvenz an und stellte in der Nacht auf Dienstag (5. Februar) den Betrieb ein. Ihre kleine Schweizer Schwester mit dem offiziellen Namen Germania Flug hingegen fliegt weiter. Während die Flieger an deutschen Flughäfen am Boden blieben, hob ihr Flug GM6042 am Dienstagmorgen um 6:55 Uhr pünktlich in Zürich in Richtung Pristina ab.

«Bei uns läuft der Betrieb wie gewohnt weiter. Wir sind auf Kurs, das heißt der laufende Winterflugplan sowie der Sommerflugplan 2019 werden wie geplant aufrechterhalten und die Planung für den Winter 2019/20 läuft bereits», kommentiert

Aufsichtsrat Urs Pelizzoni. Dennoch bedeutet die Insolvenz in Deutschland für die rechtlich selbstständige Schweizer Airline eine Phase der Unsicherheit. Denn sie arbeitete in den Bereichen Technik, Vertrieb und Einkauf mit der Gruppe zusammen. Diese Unterstützung fällt nun auf einen Schlag weg.

Drei Flugzeuge

Auch in der Flottenplanung gab es eine enge Koordination. So hätte Germania Schweiz diesen Sommer ein Flugzeug der Gruppe als Verstärkung erhalten sollen. Zudem waren A320 Neo aus der Bestellung von 2016 für sie vorgesehen. Nicht zuletzt besitzt sie aber auch den gleichen grün-weißen Markenauftritt, was nun zum Nachteil werden könnte. Zudem muss sie neue Aktionäre suchen.

Germania Flug wurde im August 2014 gegründet. Die Germania Beteiligungsgesellschaft als Dachgesellschaft der Gruppe besitzt direkt 40 Prozent des Kapitals der Schweizer Airline. Diese hat aktuell zwei Airbus A319 und einen A321 in der Flotte, im Sommer setzt sie zudem einen geleasten A319 der bulgarischen Schwester Bulgarian Eagle ein. Sie führt Flüge zu Reisezielen rund um das Mittelmeer und zu ethnischen Destinationen wie etwa in den Kosovo durch.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Germania: Die Fluggesellschaft baut in der Schweiz aus.

Germania Schweiz holt sich zusätzlichen Flieger

Airbus A319 von Germania in Pristina: Die Airline hebt nicht mehr ab.

Germania ist am Ende und stellt Flüge ein

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack