Airbus A330 von Avianca: Schwierige Zeit für die Mehrheitseigentümer.

Gebrüder EfromovichMehrheitsaktionäre von Avianca verhaftet

Germán und José Efromovic wurden aus der Führung von Avianca gedrängt, besitzen aber weiter die Mehrheit an der Airline. Jetzt wurden sie wegen Korruption verhaftet.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Für Germán und José Efromovich läuft es schon länger nicht mehr gut. Im Mai 2019 musste mit Avianca Brasil eine ihrer Fluggesellschaften den Betrieb einstellen. Inzwischen wird sie liquidiert. Wenige Tage danach wurde ihnen auf Drängen von United Airlines das Stimmrecht bei Avianca entzogen. Die beiden Brüder besitzen über ihre BRW Aviation aber immer noch 51,5 Prozent der Holding des südamerikanischen Luftfahrtkonzerns, der sich inzwischen in Gläubigerschutz befindet.

Nun mussten die beiden Brüder einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Am Mittwoch (19. August) wurden sie in São Paulo verhaftet. «Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Verwicklung von zwei Geschäftsleuten in Korruptionsvergehen bei Transpetro zu untersuchen», teilte die brasilianische Staatsanwaltschaft mit. Transpetro ist das größte Öl- und Gastransportunternehmen Brasiliens. Auch wenn Avianca nicht Teil der Untersuchungen ist, reagierte die Aktie der Fluglinie mit einem Kurssturz um 22 Prozent.

Mehr zum Thema

Avianca rettet sich in Gläubigerschutz

Avianca rettet sich in Gläubigerschutz

Ehemaliger Airbus A318 von Avianca Brasil: Derzeit steht auch die aktuelle Flotte am Boden.

Avianca Brasil am Boden

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies