Gleicher Platz, mehr Komfort: Das neue Terminal für Großraumflugzeuge bietet an allen Stellplätzen Andockstationen.

Flughafen-AusbauGenf bekommt neues Terminal

Der Genfer Flughafen bekommt einen neuen Ostflügel – doch das neue Terminal soll aber nicht mehr Flugzeuge abfertigen können. Grund ist Widerstand der Baugegner.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation hat die Pläne für den Neubau des Ostflügels des Genfer Flughafens genehmigt. Damit können nun die Bauarbeiten beginnen: Zunächst werden die bestehenden Anlagen rückgebaut und anschließend durch ein neues Terminalgebäude ersetzt. Das derzeitige Gebäude stammt aus den 70er-Jahren und war eigentlich als Provisorium gedacht – es ist völlig veraltet.

Der neue Ostflügel wird hauptsächlich Langstreckenflüge abfertigen. Alle Stellplätze werden über eine Andockstelle verfügen. Bislang hatten das nur drei der Stellplätze – zu den weiter entfernten Plätzen mussten die Passagiere mit dem Bus befördert werden.

Kompromiss mit Anwohnern und Umweltschützern

Die ursprünglichen Pläne sahen eine flexible Nutzung des neuen Terminals vor: Die Standplätze sind so konzipiert, dass anstelle eines Großraumflugzeuges auch zwei kleinere Maschinen Platz finden könnten. Doch im Zuge des Verfahrens hat sich der Flughafen nun verpflichtet, maximal sechs Flugzeuge gleichzeitig abzufertigen – damit wird der Status quo gehalten. Diese Einschränkung der Nutzung ist ein Kompromiss: Sie wird als rechtlich bindende Auflage im Plangenehmigungsentscheid verankert. Dafür haben Anwohner und Umweltschutzverbände ihre Einsprüche gegen den Neubau zurückgezogen. Die Gegner befürchteten einen Anstieg der Passagierzahlen und eine Zunahme der Lärm- und Luftbelastung.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin