So soll der neue VoloXPro aussehen: Im Herbst will das Unternehmen den neuen Evtol den ersten Kunden zeigen.

Volocopter Volo X ProDas neue Evtol aus Deutschland, das für Otto Normalpilot entwickelt wurde

Volocopter kündigt einen neuen Senkrechtstarter an. Der Volo X Pro ist für zwei Personen und kurze Flüge ausgelegt. Die Zulassung als Ultraleichtflugzeug soll noch 2026 kommen.

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Liliums Prototypen sind mittlerweile Schrott. Doch es gibt noch deutsche Unternehmen, die weiterhin an Evtols glauben, also an elektrisch betriebene Fluggeräte, die senkrecht starten und landen können, sich auf Reiseflughöhe dann aber horizontal fortbewegen. Eines davon ist Volocopter. Der Entwickler aus Bruchsal arbeitet sogar an einem neuen Modell.

Auf der Messe Aero Friedrichshafen hat Volocopter den Volo X Pro angekündigt, ein leichtes Evtol, das neben dem Piloten Platz für eine weitere Person bietet. Als Einsatzgebiete nennt das Unternehmen, das inzwischen Diamond Aircraft gehört, nicht nur Flugtaxidienste, sondern auch für Flugschulungen und private Flüge. Das Evtol ist klar auf Kurzstrecken ausgelegt.

Volocopter Volo X Pro ist für kurze Flüge gemacht

Die Reichweite des Volocopter Volo X Pro liegt, abhängig von Konfiguration und Zuladung, zwischen 24 und 40 Kilometern, die Reisegeschwindigkeit bei etwa 70 Kilometern pro Stunde, sagt David Bausek, Technikchef bei Volocopter. «Unser Fokus liegt auf Strecken bis zu fünf Kilometern», so Bausek.

Im Zentrum des Konzepts steht eine möglichst einfache Bedienung. Das Cockpit ist bewusst reduziert gestaltet, die Steuerung erfolgt über einen Hauptsteuerknüppel mit zusätzlichem Backup-System. Unterstützt wird der Pilot oder die Pilotin durch umfangreiche Automatisierung und Stabilisierungssysteme. Im Notfall soll das Fluggerät selbstständig in einen stabilen Flugzustand übergehen können. Zusätzlich ist ein Rettungssystem mit Fallschirm vorgesehen.

Unabhängige Motoren geben Sicherheit und Fallschirm

Die Entwickler setzen dabei auf ein stark redundantes Gesamtsystem: Mehrere unabhängige Motoren und Batteriestränge sollen auch bei Teilausfällen den Weiterflug ermöglichen. «Je nach Variante kommen bis zu sechs voneinander getrennte Batteriesysteme zum Einsatz», sagt Bausek. Technisch unterscheidet sich der Volo X Pro um rund 30 Prozent vom größeren Modell Volo City.

Der neue Volocopter soll vorrangig für kurze Strecken im Einsatz sein.

Ein zentrales Element ist die modulare Batterietechnologie. Einzelne Module sollen austauschbar sein und über den Lebenszyklus des Fluggeräts weiterentwickelt werden können. Neue Batteriegenerationen mit höherer Energiedichte lassen sich integrieren, ohne das gesamte System zu ersetzen. Auch beim Laden setzt das Konzept auf kurze Standzeiten: Je nach Infrastruktur soll eine Ladung auf rund 80 Prozent in etwa 20 bis 50 Minuten möglich sein.

Zulassung noch im laufenden Jahr

Volocopter möchte den Volo Xp Pro als Ultra-Leichtflugzeug zertifizieren. Die Macher rechnen damit, dass die Zertifizierung noch in diesem Jahr erfolgt. «In Bruchsal haben wir verschiedene Prototypen gebaut. Der finale Prototyp wird im Sommer fertig sein», sagt Bausek. Ende September sind Demo-Tage geplant an dem potenzielle Kunden das Fluggerät sehen können.

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