Ein Kleinflugzeug mit einem Propeller von Whirlwind: Das Unternehmen gehört künftig Hartzell Propeller.

KonsolidierungAuf dem Propellermarkt entsteht ein Riese

Hartzell Propeller hat ihren stärksten Konkurrenten übernommen. Whirlwind Propellers soll als Marke weiter bestehen.

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Der Erfolg von Beechcraft, Cessna und Piper wäre vielleicht ohne Hartzell Propeller nicht möglich gewesen. Das 1917 in den USA gegründete Unternehmen entwickelte 1952 den ersten voll verstellbaren Propeller, mit dem die drei Flugzeughersteller ihre einmotorigen Flugzeuge antrieben.

Hartzell Propeller zählt bis heute zu den großen Herstellern von Propellern für die Luftfahrt. Schätzungsweise 250.000 Propeller des Herstellers sind weltweit im Einsatz. Im Portfolio stehen zwei bis fünfblättrige Antriebsschrauben aus Aluminium oder Verbundwerkstoffen für Kolbenmotoren sowie Turbopropmotoren. Hartzell Propeller ist seit Teil 2023 Teil des Private-Equity-Unternehmen Arcline.

Hartzell kauf Konkurrenz

Konkurrenz bekam der Hersteller von dem 1995 gegründeten Propellerhersteller Whirlwind Propellers. Gründer Jim Rust hat einfachen, am Boden verstellbare Propeller mit fester Steigung für das Segment der leichten Sportflugzeuge und Experimentalflugzeuge entwickelt. Whirlwind-Schrauben waren in der Regel günstiger als vergleichbare Modelle von Hartzell.

Hartzell Propeller hat mitgeteilt, die Whirl Wind Propellers Corporation übernommen zu haben. «Die Übernahme ermöglicht es, Whirlwinds schnelle Propellerentwicklungskapazitäten für die Konstruktion, Werkzeugausstattung und Herstellung fortschrittlicher Carbon-Composite-Propeller weiter auszubauen», sagte JJ Frigge, Chef von Hartzell Propeller. Die Marke sowie das Produktangebot will der neue Eigentümer behalten.

Ex-Chef bleibt an Bord

Auch Jim Rust bleibt weiter an Bord. Rust sagte: «Ich freue mich, Teil des Hartzell Propeller-Teams zu sein und bin gespannt, wie die Marke Whirlwind unter der neuen Führung weiterhin floriert.»

Propeller aus Verbundwerkstoffen sind deutlich leichter, was den Motorverschleiß reduziert und zu einer verbesserten Treibstoffeffizienz führt. Außerdem führen sie zu weniger Vibration und damit zu weniger Lärm. Sie gelten als langlebiger, sind allerdings auch deutlich teurer.

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