Ein Kleinflugzeug mit einem Propeller von Whirlwind: Das Unternehmen gehört künftig Hartzell Propeller.

KonsolidierungAuf dem Propellermarkt entsteht ein Riese

Hartzell Propeller hat ihren stärksten Konkurrenten übernommen. Whirlwind Propellers soll als Marke weiter bestehen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Erfolg von Beechcraft, Cessna und Piper wäre vielleicht ohne Hartzell Propeller nicht möglich gewesen. Das 1917 in den USA gegründete Unternehmen entwickelte 1952 den ersten voll verstellbaren Propeller, mit dem die drei Flugzeughersteller ihre einmotorigen Flugzeuge antrieben.

Hartzell Propeller zählt bis heute zu den großen Herstellern von Propellern für die Luftfahrt. Schätzungsweise 250.000 Propeller des Herstellers sind weltweit im Einsatz. Im Portfolio stehen zwei bis fünfblättrige Antriebsschrauben aus Aluminium oder Verbundwerkstoffen für Kolbenmotoren sowie Turbopropmotoren. Hartzell Propeller ist seit Teil 2023 Teil des Private-Equity-Unternehmen Arcline.

Hartzell kauf Konkurrenz

Konkurrenz bekam der Hersteller von dem 1995 gegründeten Propellerhersteller Whirlwind Propellers. Gründer Jim Rust hat einfachen, am Boden verstellbare Propeller mit fester Steigung für das Segment der leichten Sportflugzeuge und Experimentalflugzeuge entwickelt. Whirlwind-Schrauben waren in der Regel günstiger als vergleichbare Modelle von Hartzell.

Hartzell Propeller hat mitgeteilt, die Whirl Wind Propellers Corporation übernommen zu haben. «Die Übernahme ermöglicht es, Whirlwinds schnelle Propellerentwicklungskapazitäten für die Konstruktion, Werkzeugausstattung und Herstellung fortschrittlicher Carbon-Composite-Propeller weiter auszubauen», sagte JJ Frigge, Chef von Hartzell Propeller. Die Marke sowie das Produktangebot will der neue Eigentümer behalten.

Ex-Chef bleibt an Bord

Auch Jim Rust bleibt weiter an Bord. Rust sagte: «Ich freue mich, Teil des Hartzell Propeller-Teams zu sein und bin gespannt, wie die Marke Whirlwind unter der neuen Führung weiterhin floriert.»

Propeller aus Verbundwerkstoffen sind deutlich leichter, was den Motorverschleiß reduziert und zu einer verbesserten Treibstoffeffizienz führt. Außerdem führen sie zu weniger Vibration und damit zu weniger Lärm. Sie gelten als langlebiger, sind allerdings auch deutlich teurer.

Mehr zum Thema

Regionalflugzeug mit verteilten Antrieben: Ermöglicht eine höhere Effizienz.

Zehn Propeller sollen Regionalflugzeuge effizienter machen

Der AE300 oder auch als E4-Motor von Austro Engines: Der Motor muss zur Inspektion.

Knapp 1000 Diamond-Motoren müssen zur Inspektion

Die EL-2 Goldfinch kann bis zu neun Personen transportieren.

Elektrischer Stieglitz: Acht Propeller für Elektro-Kurzstarter

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack