Flughafen Zürich: Künftig günstiger für Airlines?

Airport kritisiert BehördeGebührenzoff am Flughafen Zürich

Der Schweizer Flughafen fürchtet, künftig weniger Geld für Investitionen zu haben. Grund ist ein Änderungsvorschlag zu den Gebühren in Zürich.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der Flughafen Zürich wehrt sich gegen einen Vorschlag des schweizerischen Bundesamtes für Zivilluftfahrt Bazl. Ihm zufolge sieht der Vorschlag vor, die Flughafengebühren durch höhere Quersubventionierungen zu senken. Dem Plan zufolge sollen künftig 50 statt bisher 30 Prozent «des ökonomischen Mehrwertes aus dem kommerziellen Bereich auf der Luftseite für eine Quersubventionierung (Transferzahlung) der Flughafengebühren abgeschöpft werden», so der Flughafen. Bei den Parking-Erträgen würde der Wert sogar von 30 Prozent auf 75 Prozent steigen, hießt es weiter.

«Die Nutznießer dieser Maßnahmen sind primär die Fluggesellschaften, während die Passagiere nichts davon sehen und den Flughäfen erhebliche Mittel für wichtige Investitionen fehlen werden», so Flughafenchef Stephan Widrig. Konkret rechnet der Airport damit, dass «die aviatischen Erträge am Flughafen Zürich in der nächsten Gebührenperiode um rund 25 Prozent oder über 150 Millionen Franken pro Jahr tiefer ausfallen», sollte der Vorschlag umgesetzt werden. Der Flughafen Zürich  will «sich deshalb dezidiert gegen diesen nicht nachvollziehbaren Anpassungsvorschlag wehren.»

Aktie bricht ein

Die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley bewerten den Vorschlag der Behörde in einem Kommentar als wesentlich schlechteres Ergebnis für den Flughafen als erwartet. Mit Blick auf die Aktie des Flughafens Zürich schreiben sie: «Wir bleiben bei untergewichten.» An der Schweizer Börse brach die Aktie am Montag zeitweise um mehr als 14 Prozent ein.

Mehr zum Thema

So sieht Dock A aktuell real aus...

«Es ist wieder mal zum Kotzen hier in Zürich»

Die Standplätze namens Golf: Bald parken hier Flieger.

Zürich schafft mehr Platz für A220, A320 und 737

ticker-schweiz

Schweizer Flugshow: Dittinger Flugtage finden im August 2027 statt

ticker-schweiz

Schweiz: Studie im Auftrag des Bazl zeigt volkswirtschaftliche Bedeutung der Zivilluftfahrt

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies