Ein Airbus A330-300 der Garuda Indonesia: Der Airline winken Millionen von Golf Airlines.

Einstieg von Golf AirlinesGaruda Indonesia hofft auf Millioneninvestition von Golfairline

Die indonesische Nationalairline hat kürzlich einen langen Umstrukturierungsprozess abgeschlossen. Jetzt winken Garuda Indonesia Hunderte Millionen Dollar von einer Golfairline.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Garuda ist in der asiatischen Mythologie ein Vogelmensch und Götterbote. Er überbringt den Menschen Nachrichten und Anweisungen der Götter. Die Figur ist seit 1949 auch Namensgeber für die indonesische Fluggesellschaft. Garuda Indonesia fiel jedoch in den vergangenen Jahren immer wieder durch finanzielle Schwierigkeiten auf.

Nun hat der mythische Vogelmensch offenbar eine positive Nachricht der Götter überbracht. So soll die Airline kurz davor stehen, ausländische Investitionen in Höhe von mehreren Hundert Millionen Dollar zu erhalten. Dis schreibt die indonesische Nachrichtenplattform Kumparan. Geldgeber soll eine Fluggesellschaft aus dem Nahen Osten sein.

Bis zu 400 Millionen Dollar

«Wir streben mindestens 300 bis 400 Millionen Dollar an», sagte der stellvertretende Minister für staatliche Unternehmen II, Kartika Wirjoatmodjo, kürzlich vor Journalisten. Er wolle aber noch warten, bis die März-Zahlen vorlägen. «Damit sie überzeugt sind, dass Garuda bereits im ersten Quartal gesund ist.»

Das Geld hat die nationale Fluggesellschaft Indonesiens auch bitternötig. Erst im letzten Oktober hat Garuda einen Umschuldungsprozess abgeschlossen und im Dezember eine staatliche Kapitalspritze zur Unterstützung ihrer Umstrukturierung und Flottenerneuerung erhalten.  Im Rahmen des Umbaus des Unternehmens wurde der Anteil des Privatsektors an Garuda verringert.

Garuda und Etihad arbeiten enger zusammen

Erst im November haben Garuda und Etihad angekündigt, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Das Codeshare-Abkommens wird erheblich ausgeweitet und auch bei den Themen Fracht, Wartung, Reparatur und Überholung sowie Piloten- und Crew-Trainingsdiensten wollen beide enger zusammenarbeiten. Damit spricht viel für Etihad, offiziell bestätigt ist die Investition jedoch nicht.

Im vergangenen Jahr haben Indonesien und die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem IUAE-CEPA ein umfassendes Wirtschaftspartnerschaftsabkommen unterzeichnet. Es wird erwartet, dass das Abkommen die wirtschaftliche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, insbesondere den Handel zwischen beiden Ländern, fördern wird.

Mehr zum Thema

Etihad und Garuda arbeiten enger zusammen

Etihad und Garuda arbeiten enger zusammen

Garuda Indonesia beantragt in USA Gläubigerschutz

Garuda Indonesia beantragt in USA Gläubigerschutz

Boeing 737 Max von Garuda: Die Airline will das Flugzeug nicht mehr.

Garuda annulliert Bestellung für Boeing 737 Max

Flughafen Komodo: Nur eingeschränkt nutzbar.

Erdbeben der Stärke 7,7 in Indonesien beschädigt Flughafen Komodo

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier