Die Flughafenanlage soll die Windkraft nutzen, um das Terminal mit Strom zu versorgen, der auch in Wärme umgewandelt werden kann. Schmelzwasser soll zur Wiederverwendung auffangen.

Design-UtopieWillkommen am Antarctic International Airport

Wie könnte ein Flughafen aussehen, mit dem Menschen in die Antarktis reisen können? Das hat sich ein mexikanischer Architekt ausgemalt.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

In der Antarktis existieren mehr als 40 Flugplätze. Sie wurden von diversen Staaten angelegt, um ihre Forschungsstationen an diesem unwirtlichen Ort versorgen zu können. Die Landebahnen bestehen aus festgedrücktem Schnee, blankem Eis, loser Erde, oder Schotter.

Australien plante die erste befestigte Piste zu bauen, die 2700 Meter lang werden sollte. Doch vergangenes Jahr wurde die Idee begraben. Umweltschädlich, unnötig und politisch heikel, so die Begründung.

Nur ein Anbieter von kommerziellen Flügen

Kommerzielle Flüge in die Antarktis gibt es nicht - mit einer Ausnahme. Die chilenische Regionalairline Aerovías DAP bietet Reisen mit Beechcraft King Air 300 und BAE 146 an. Sie führen in zwei bis zweieinhalb Stunden von Punta Arenas zum Teniente R. Marsh Airport auf King George Island. Dort liegt das ganzjährig bewohnte Dorf Villa Las Estrellas und eine Forschungsstation.

Das bedeutet nicht, dass es keine Nachfrage gäbe. In der aktuellen Saison, die von Anfang Oktober bis Ende März dauert, werden erstmals mehr als 100.000 Menschen die Antarktis besuchen. Die allermeisten von ihnen reisen mit Kreuzfahrtschiffen an. Das sorgt auch für Kritik. Die vielen Menschen würden die sehr empfindliche antarktische Um- und Tierwelt gefährden, sagen Umweltverbände.

Ein Mobilitätsknotenpunkt

Dennoch hat der mexikanische Architekt Germán Sandoval von GAS Architectures jetzt eine Designutopie vorgestellt. Sie befasst sich damit, wie ein kommerzieller Flughafen in der Antarktis aussehen könnte. Es soll nicht nur ein Airport sein, sondern ein gemischter Verkehrsknotenpunkt, der verschiedene Mobilitätsmethoden kombiniere - Schiff, Landgefährte und Flugzeuge.

Das Design des Terminals und der Start- und Landebahn sei auf die extremen Witterungsbedingungen abgestimmt, er liege auch strategisch günstig, um die Anbindung effizient zu gewährleisten.

Mehr zum Thema

Ein Airbus A340-300 von Hi Fly: Die Airline fliegt im dritten Jahr hintereinander in die Antarktis.

Hi Fly macht den Antarktis-Shuttle

C-17 der Royal Australian Air Force:
Australien besitzt derzeit eine nur im Sommer bestehende Eispiste beim Wilkins Aerodrome. Für Flüge zu anderen Stationen und Feldstandorten werdenDHC-6 Twin Otter oder Basler BT-67 eingesetzt, die auf speziell präparierten Pisten landen können.

Antarktis bekommt erste asphaltierte Landebahn

Screenshot von der Webseite der argentinische Handelskammer in Australien: So wirbt sie für die Route von Buenos Aires über Perth nach Asien.

Fliegt Norwegian bald über die Antarktis?

Gelandet: Airbus A330 in der Antarktis.

Wie eine Landung in der Antarktis aus dem Cockpit aussieht

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies