Concorde-NachfolgerÜberschallflüge dank Kernfusion

Entwürfe für neue Überschalljets gibt es einige. Der utopische Flash Falcon unterscheidet sich vor allem durch seinen Antrieb von bisherigen Konzepten.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Auch wenn die Concorde schon lange nicht mehr fliegt – der Traum vom Fliegen schneller als der Schall lebt weiter. Zahlreiche Konzeptstudien gibt es bereits, umgesetzt wurde allerdings noch keine. Nun hat auch der spanische Designer Oscar Viñals sich Gedanken dazu gemacht. «Flash Falcon» heißt sein neuestes Konzeptflugzeug. Und vor allem was den Antrieb betrifft, unterscheidet es sich von bisherigen Entwürfen.

Der Antrieb soll durch einen kompakten Kernfusionsreaktor erfolgen, der Energie in die sechs elektrischen Triebwerke pumpt. «Ich glaube, diese Technik könnte die beste Möglichkeit sein, in Zukunft Energie zu erzeugen», so Vinals zum britischen Sender BBC. «Außerdem ist es eine grüne Technologie, die keinen giftigen Abfall produziert.» Darin unterscheidet sich ein Kernfusionsreaktor von einem Kernspaltungsreaktor.

Noch keine funktionsfähigen Reaktoren

Schon heute gibt es viele Bemühungen, Kernfusionsreaktoren zu bauen. Doch noch gibt es keine voll funktionsfähige Anlage– schon gar keine, die in ein Flugzeug passen würde. «Von der Technik sind wir noch um die fünfzig Jahre entfernt», so Simon Weeks vom Aerospace Technology Institute zur BBC. Reaktoren in der experimentellen Phase könnten in zehn Jahren laufen. «Doch auch dann ist es immer noch eine große Herausforderung, das Gewicht so niedrig zu halten, dass der Reaktor in ein Flugzeug passt», so Weeks.

Doch auch wenn die Technik noch nicht ausgereift ist; Viñals Idee liefert zumindest eine Vorstellung davon, wie das Fliegen irgendwann aussehen könnte. Der Flash Falcon ist dabei nicht nur technisch sondern auch was seine Maße betrifft eindrücklich. 102 Meter lang soll der Flieger sein. Die Spannweite beträgt 46 Meter und die Höchstgeschwindigkeit Mach 3. Ein Flug von Frankfurt nach New York wäre damit in etwas mehr als zweieinhalb Stunden möglich. 250 Personen sollen in Premium-Sitzen in dem Flieger Platz haben.

Starten wie ein Helikopter

Weil die Triebwerke und Flügel flexibel sein sollen, wäre der Flash Falcon in der Lage, vertikal zu starten und zu landen. Weil sich das alles auch im Flug ändern ließe, würde das Flugzeug so maximale Effizienz erreichen. Viñals hat bereits früher Konzeptflugzeuge vorgestellt, so etwa den Sky Whale für 755 Passagiere.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie mit Video Eindrücke vom Flash Falcon.

Mehr zum Thema

Raumfähre von Virgin: Nun will Richard Branson das Fliegen revolutionieren.

Branson will Super-Concorde bauen

Der Aerion AS2 kann Mach 1,5 erreichen, die Langstreckengeschwindigkeit ist aber 1,4. Bei gewissen Bedingungen verspricht der Hersteller bei Mach 1,2 einen Flug ohne Überschallknall.

Großerfolg für neuen Überschall-Businessjet

Der Sky Whale ist mit 77 Metern etwa gleich lang viel wie eine Boeing 747-8. Die Spannweite ist mit 88 Metern jedoch deutlich größer. Die B747 kommt auf 68,5 Meter, der Airbus A380 auf 79,8 Meter.

Größer als der Airbus A380

Eine Concorde von Air France über Rio de Janeiro: Am 21. Januar 1976 startete das Flugzeug in den Liniendienst.

Vor 50 Jahren startete die Concorde in den Liniendienst

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack