Für Planespotter wäre es ein Paradies: So stellt sich Student Alex Sutton den Stadtflughafen vor.

Architektur-UtopieStelzen-Flughafen über dem Stadtzentrum

Mehr Passagiere, weniger Platz. Ein britischer Student hat eine utopische, aber kreative Lösung für das Problem vieler Flughäfen entwickelt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Fliegen ist das schnellste Transportmittel – wenn da nur die oft langen Wege vom Flughafen in die Stadt nicht wären. Das dachte sich offenbar auch Alex Sutton. Der Student der Londoner Bartlett School of Architecture will das Problem lösen und schaffte es mit seinem Projekt dazu in weltweite Architektur-Fachmedien. Der Grund: Er hinterfragte die Flughafenarchitektur der heutigen Zeit und suchte nach einer Lösung.

Die ist, so lautete auch die Aufgabenstellung, eine Utopie, die nicht für eine Umsetzung gedacht ist. Doch gleichzeitig sollten die Studenten in ihrer Aufgabe trotzdem Vorschläge mitliefern, wie man die Utopie alltagstauglich machen könnte. Das Beispiel Flughafen suchte Sutton sich aus einem konkreten Grund aus: Die Passagierzahlen wachsen rasant, der Raum auf der Erde ist begrenzt.

Auch an den Lärm hat Sutton gedacht

Daher entwickelte er das Konzept eines Stelzen-Flughafens. Dieser erstreckt sich in Suttons Projekt über ein fiktives neues Viertel der schwedischen Metropole Stockholm. Der Flughafen fügt sich dabei organisch in das Quartier ein. Von überall her können Passagiere sich mit einem Kapsel-Transportsystem zu ihren Gates bringen lassen. Riesige Terminal-Bauten wie heute gibt es in Suttons Utopie nicht. Der Flughafen besteht aus verschiedenen Mikro-Terminals.

Sogar für den Fall, dass die Luftfahrt ihre Lärmemissionen nicht in den Griff kriegt, hat Sutton sich etwas überlegt: Die Flieger werden über eine Art Fließband bis zur Startbahn transportiert. Erst unmittelbar vor dem Abheben müssen sie daher die Motoren starten. Das spart ganz nebenbei auch Treibstoff.

Schauen Sie sich die Entwürfe des 25-jährigen Studenten oben in der Bildergalerie an. Was denken Sie über die Idee? Diskutieren Sie in den Kommentaren.

Mehr zum Thema

Visualisierung der neuen Ankunftshalle: Entworfen hat das Gebäude Zaha Hadid Architects.

Flughafen Vilnius bekommt neues Ankunftsterminal von Zaha Hadid Architects

Terminal von Tegel: «Von der Taxivorfahrt bis zum Check-in-Schalter waren es 20 Meter».

Erst hätte Tegel zwei Sechsecke bekommen sollen

Chhatrapati Shivaji International Airport in Mumbai: Künftig ist mehr ausländisches Kapital möglich.

Was macht einen guten Flughafen aus?

Die Landebahn wird in den barocken Garten gelegt: «Durch pure Geometrie wird der Raum definiert» sagt Architekturstudent Lukas Hüsser.

Der spektakulärste Flughafen

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies