Umgehend hat das Expertenteam des NTSB das Triebwerk der Boeing 737-700 inspiziert.

Nach fataler ExplosionSouthwest überprüft Triebwerke ihrer Flotte

Experten der US-Transportsicherheitsbehörde machen Materialermüdung als Ursache der Triebwerksexplosion aus, die eine Passagierin das Leben kostete. Southwest Airlines reagiert mit einer Prüfung aller Jets.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das National Transportation Safety Board NTSB sandte noch am gleichen Tag ein Expertenteam zum Philadelphia International Airport. Es inspizierte vor Ort das Triebwerk, das am Dienstag (17. April) auf Flug WN1380 von Southwest Airlines explodiert war. Dabei konnte es sich ein eigenes Bild von den großen Schäden machen, die durch den so genannten uncontained engine failure entstanden sind.

Die Spezialisten der amerikanischen Transportsicherheitsbehörde stellten schnell fest, dass Schaufelblatt Nummer 13 des Triebwerks vom Typ CFM International CFM56-7B fehlte. «Es wurde direkt bei der Nabe abgetrennt», erklärte NTSB-Chef Robert L. Sumwalt III bei einer Pressekonferenz. Es gebe Hinweise darauf, dass Materialermüdung der Grund sei, weshalb sich das Schaufelblatt gelöst habe, erklärte er weiter.

Rund 710 betroffene Jets

Vor eineinhalb Jahren gab es bei einer Boeing 737-700 von Southwest Airlines bereits einen ähnlichen Vorfall. Auch damals kam es zu einer Triebwerksexplosion, die Löcher in den Rumpf schlug. Das NTSB machte später Materialermüdung bei einem abgetrennten Schaufelblatt als Ursache aus.

Ohne die Resultate der Untersuchung zu Flug WN1380 abzuwarten, die 12 bis 15 Monate dauern kann, ordnete Southwest Airlines eine umgehende, erweiterte Prüfung aller Triebwerke vom Typ CFM56-7B an. Unter anderem kommt dabei Ultraschall zum Einsatz. Das ist eine riesige Aufgabe. Denn die Billigairline betreibt rund 710 Boeing 737-700 und 737-800, die mit den betroffenen Triebwerken fliegen. Weltweit werden rund 6700 Jets mit CFM56-7B-Triebwerken angetrieben.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen des zerfetzten Triebwerks.

Mehr zum Thema

Passagierin stirbt nach heftiger Triebwerksexplosion

Passagierin stirbt nach heftiger Triebwerksexplosion

Loch im Rumpf: In der Folge fiel der Kabinendruck ab.

Triebwerksabdeckung schlägt Loch in Boeing 737

ticker-boeing-1

Boeing steigt aus Wettbewerb um neuen Jet-Trainer der US Navy aus

ticker-boeing-1

Boeing rüstet MQ-28 Ghost Bat für größere Reichweite und höhere Feuerkraft auf

Video

Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies