Neue Arbeitskleidung bei SAS: 9000 Mitarbeitende bekommen in den kommenden zwölf Monaten neue Uniformen. Sie ...

Neue UniformenSo kleidet SAS ihre Crews neu ein

Neue Eigentümerschaft, neue Luftfahrtallianz. Und jetzt passt SAS auch das Erscheinungsbild ihrer Mitarbeitenden an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Skandinavien ist bekannt für sein zeitloses Design, etwa bei Möbeln oder Mode. Der Scandi Look steht für minimalistische Eleganz, klare Linien und natürliche Materialien. Dieses Designprinzip hat auch SAS bei der Gestaltung ihrer neuen Crew-Uniformen für rund 9000 Mitarbeitende aufgegriffen. Laut der Airline sollen die neuen Outfits «die skandinavische Tradition mit einem frischen, zukunftsorientierten Design verbinden».

Der Zeitpunkt für die Einführung sei bewusst gewählt. Im vergangenen Jahr hat SAS mit Castlelake, dem dänischen Staat, Lind Invest sowie Air France-KLM eine neue Eigentümerschaft bekommen und konnte im Sommer den Insolvenzschutz nach Chapter 11 wieder verlassen. Zudem wechselte sie von Star Alliance zur konkurrierenden Allianz Skyteam. Daher sei «es nur passend, dass wir unseren Look aktualisieren», so Personalchefin Pernille Ormholt Vang.

Inklusion und Individualität

Die Designer ließen sich von früheren SAS-Uniformen inspirieren, die einst von Modegrößen wie Christian Dior und Calvin Klein entworfen wurden. Die neuen Uniformen greifen klassische Elemente auf, sollen aber gleichzeitig modern und dynamisch wirken. Zudem hebt die Airline hervor, dass das Design in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen von SAS entwickelt wurde.

Die Skandinavier setzen bei der neuen Dienstkleidung auf Inklusion und Individualität: Sie ist geschlechtsneutral gestaltet und lässt sich vielseitig kombinieren. Mitarbeitende haben die Wahl zwischen verschiedenen Kleidungsstücken – sogar Turnschuhe sind als bequeme Alternative möglich. Bereits im Sommer 2024 hatte SAS die Vorschriften zum Erscheinungsbild gelockert und erlaubte sichtbare Tattoos und Piercings.

Einjährige Übergangsphase

Bei der Auswahl der Materialien wurde besonders auf Langlebigkeit geachtet, und vorhandene Uniformteile werden wiederverwendet oder recycelt, um Abfall zu minimieren und Ressourcen zu schonen. Dazu passt auch, dass es eine einjährige Übergangsphase geben wird, in der alte und neue Uniformen parallel getragen werden. Die Einführung der neuen Outfits beginnt im Februar 2025.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie erste Bilder der neuen SAS-Uniformen. Ein Klick aufs Foto öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Drei Flugzeuge von SAS am Flughafen Kopenhagen: Die Fluggesellschaft wechselt von der Star Alliance zu Skyteam.

SAS-Chef tritt gegen Star Alliance nach

Auch SAS lässt beim fliegenden Personal Turnschuhe und Tätowierungen zu

Auch SAS lässt beim fliegenden Personal Turnschuhe und Tätowierungen zu

Flugbegleiterin singt für ihre Passagiere

Flugbegleiterin singt für ihre Passagiere

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS eröffnet im Juni 2027 neue XL-Lounge in Kopenhagen

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies