Die Fairchild Swearingen Metro II nach der Landung.

DenverPrivatflugzeug stößt in der Luft mit Turbopropflieger zusammen

Eine Swearingen Metro II landete gerade in Denver, als ein parallel landendes Privatflugzeug vom Pfad abkam und sie in der Luft rammte. Wie durch ein Wunder blieben alle Beteiligten unverletzt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Flug KG970 dauert keine halbe Stunde. Um 9:45 Uhr verließ die Fairchild Swearingen Metro II von Key Lime Air am Mittwoch (12. Mai) mit Fracht an Bord das Harriet Alexander Field, den Flughafen der Stadt Salida im Zentrum des US-Bundesstaates Colorado. Nichts war außergewöhnlich, bis das Flugzeug am Centennial Airport von Denver zur Landung ansetzte.

Zur gleichen Zeit befand sich auch eine Cirrus SR-22 im Landeanflug. Das Privatflugzeug machte aus ungeklärten Gründen dabei aber einen groben Fehler. Und das führte dazu, dass es noch in der Luft mit dem anderen gerade landenden Flieger zusammenstieß, wie lokale Medien berichten.

Ein riesiges Loch klafft im Rumpf

Wie durch ein Wunder gab es bei dem Zusammenstoß keine Verletzten. Der Pilot der Swearingen Metro mit dem Kennzeichen N280KL konnte sein Flugzeug sicher landen. Am Boden zeigte sich allerdings an der hinteren Rumpfoberseite ein riesiges Loch klafft. Auch die Heckflosse des Flugzeuges wurde vom Privatflieger offenbar getroffen.

Die zwei Insassen der Privatmaschine konnten nach einer Notlandung ebenfalls unverletzt aussteigen. Gerettet hat sie der Fallschirm, den Cirrus Aircraft in ihre Flieger einbaut. Er ist im Heck angebracht und wird erst bei einer Geschwindigkeit zwischen 120 und 300 Kilometern pro Stunde ausgelöst. Danach soll die Maschine möglichst sanft zu Boden gleiten. In diesem Falle hat das perfekt geklappt.

Eigentlich waren parallele Landungen vorgesehen

Wie das auf Unfälle spezialisierte Portal Aviation Herald schreibt, hätte die Cirrus SR-22 auf Piste 17R des Centennial Airports von Denver landen sollte. Der Swearingen Metro hatten die Lotsen die parallele 17L zugeteilt. Doch das Privatflugzeug wich plötzlich vom üblichen Gleitpfad ab und kreuzte beide Pisten. Dadurch kam es zur Kollision.

Die Behörden sind vor Ort und untersuchen den glimpflich ausgegangenen Zwischenfall.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Fotos und Videos des Zwischenfalls.

Mehr zum Thema

Vision Jet von Cirrus: Der Fallschirm ist über dem Triebwerk installiert.

Cirrus bringt ersten Businessjet mit Fallschirm

Winglet der Boeing 737-800 von Ceiba Intercontinental Airlines: Ein Stück fehlt.

Schlamperei trug zu Kollision in der Luft bei

Die Papierstreifen blieben an kantigen Oberflächen hängen.

XL-Himmelslaterne bestand aus Papier, Kunststoff und Aluminiumteilen

ticker-usa

US-Luftwaffe gibt Boeing T-7A Red Hawk für Produktion frei

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies