Vision Jet von Cirrus: Der Fallschirm ist über dem Triebwerk installiert.

ErfindungCirrus bringt ersten Businessjet mit Fallschirm

Der amerikanische Hersteller von Kleinflugzeugen hat die Zulassung für einen Very Light Jet erhalten. Die Maschine von Cirrus ist mit einem revolutionären Rettungssystem ausgestattet.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ein Triebwerksausfall ist bei einmotorigen Flugzeugen eine unschöne Sache. Kein Wunder sind Businessjets deshalb normalerweise mit zwei oder mehr Triebwerken ausgestattet. Cirrus Aircraft jedoch geht mit dem sogenannten Vision Jet einen neuen Weg bei der Sicherheit. Der Flieger kommt mit nur einem Turbofantriebwerk aus. Dafür besitzt er ein Fallschirm-Rettungssystem.

Im Oktober erhielt der Vision Jet die amerikanische Luftfahrtzulassung. Erste Auslieferungen sollen noch in diesem Jahr erfolgen. Die Begeisterung beim Hersteller ist riesig. «Ein großer Tag für Cirrus und die Luftfahrtindustrie», so Chef Dale Klapmeier. Denn obwohl das System in kleinen Propellermaschinen schon lange zum Einsatz kommt, galt es für den Einsatz im Jet technische Hürden zu überwinden.

Doppelt so groß wie im Propellerflugzeug

In einem Notfall muss der Autopilot den Jet zunächst abbremsen. Der Fallschirm über dem Triebwerk wird erst bei einer Geschwindigkeit zwischen 120 und 300 Kilometern pro Stunde ausgelöst. An diesem soll die Maschine dann möglichst sanft zu Boden gleiten. Bei der Reisegeschwindigkeit von etwa 550 Stundenkilometern würde der Rettungsschirm nicht funktionieren.

Cirrus stattet alle seine Flugzeuge serienmäßig mit Fallschirmen aus. In den neuen Jet musste allerdings ein mehr als doppelt so großer Schirm eingebaut werden, als in den Propellerflugzeugen des Herstellers. Dort hat sich der Flugzeug-Fallschirm nach Angaben von Cirrus seit den Achtzigerjahren schon für mehr als 100 Menschen als Lebensretter erwiesen.

Für viele Flugzeuge keine Option

Das Fallschirm-Rettungssystem sei in der Luftfahrt in kleinen Propellerflugzeugen mittlerweile ein ähnlicher Retter wie der Airbag im Auto, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Für schnelle oder schwere Flugzeuge ist es allerdings keine Option. Zudem funktioniert das System erst ab einer bestimmten Höhe und der Pilot oder ein Passagier muss den Notfall erkennen und dazu in der Lage sein, den Fallschirm manuell auszulösen.

Mehr zum Thema

Dass beide Triebwerke ausfallen, ist eine absolute Seltenheit.

Wie weit man ohne Triebwerk kommt

Cirrus SF50 Vision Jets: Dürfen aktuell nicht mehr fliegen.

Cirrus Vision Jets müssen am Boden bleiben

Rendering der Eclipse 700: Neuer Businessjet im unteren Preissegment.

Prototyp der Eclipse 700 meistert Erstflug

In der Embraer Phenom 100 Ev finden 4 bis 7 Passagiere Platz.

Embraer spendiert der Phenom 100 ein Update

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil