So plante Itapemirim zuerst: Mit Turbopropflugzeugen vom Typ Dash 8.

ItapemirimNeue brasilianische Regionalairline will Airbus A220

Mit Linhas Aéreas Itapemirim bekommt Brasilien eine neue Regionalairline. Sie will schon kommendes Jahr starten und einiges anders machen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Ein Problem, das viele Gründer einer Fluggesellschaft plagt, hat Rodrigo Villaça nicht. Kapital hat der Chef von Viação Itapemirim bereits aufgetrieben. Der Staatsfonds von Abu Dhabi will 500 Millionen Dollar in das Projekt einer neuen Regionalairline für Brasilien investieren.

Villaça führt das älteste Busunternehmen in Brasilien. Viação Itapemirim hat Anfang des Jahres beschlossen, mit Linhas Aéreas Itapemirim eine eigene Airline zu starten, um das Angebot auf der Straße zu ergänzen. Die Corona-Krise, die im größten südamerikanischen Land ganz besonders heftig wütet, hat daran nichts geändert. Man werde in der ersten Hälfte 2021 loslegen, so Itapemirim.

Ein Flugzeugmodell gibt es bereits

Das Projekt hat sich aber verändert. Einst plante Itapemirim mit Turbopropflugzeugen. Inzwischen will die neue Fluggesellschaft statt auf Flieger mit 80 bis 100 Plätzen auf solche mit 100 bis 140 Sitzen setzen, wie Airline-Chef  Tiago Senna dieser Tage der lokalen Presse erklärte. Infrage kommen gemäß Senna Airbus A319, Boeing 737-700 oder Embraer E190 sowie E195.

Die Startflotte von zehn Flugzeugen soll aber nur eine temporäre Lösung sein. In drei Jahren will der Verantwortliche auf Airbus A220 wechseln. Ein Modell der ehemaligen Bombardier C-Series in den künftigen Farben der Airline hat er sich bereits anfertigen lassen.

Eine richtige Business Class

War bei der ersten Vorstellung im Februar noch von einer Billigairline die Rede, zielt Itapemirim inzwischen mehr auf Geschäftsreisende, die höhere Tarife zu zahlen bereit sind. So will man auch eine Lücke stopfen, die untergegangene Avianca Brasil hinterließ. Den Reisenden will die neue Airline viel bieten. Man werde nicht die maximale Kapazität nutzen, sondern eine richtige Business neben einer Economy Class anbieten. Neben einem guten Service soll es auch kostenlose alkoholische Getränke geben.

Um einen Preiskampf zu verhindern, will Itapemirim auch Strecken bedienen, die noch nicht angeboten werden. Als Startflotte plant die Fluglinie mit zehn Jets. In fünf Jahren will sie auf eine Flotte von 50 Flugzeugen wachsen.

Bereits einmal in der Luftfahrt

Erfahrung in der Luftfahrt hat das Unternehmen bereits. Im Jahr 1991 startete es mit Itapemirim Transportes Aéreos eine Frachtairline, die kurzzeitig auch Passagiere beförderte. Doch im Jahr 2000 stellte sie den Betrieb wieder ein. 2017 wollte Itapemirim die Regionalairline Passaredo kaufen, doch geriet selbst in finanzielle Schwierigkeiten und der Deal wurde annulliert.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Modelle, die sich Itapemirim ausgesucht hat.

Mehr zum Thema

Das Unternehmen wurde als Busgesellschaft groß.

Abu Dhabi finanziert neue Airline in Brasilien

ATR von Map Linhas Aéreas: Fokus auf unterversorgte Städte.

Frisch vereint schweift der Blick zu größeren Fliegern

Airbus A350 von Latam: Bald für Qatar Airways unterwegs.

Auch Latam geht in Gläubigerschutz

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies