Stolze Piloten: Oleg Kononenko und Roman Taskayev.

ErstflugMS-21 war zum ersten Mal in der Luft

Es ist vollbracht. Auch der neue russische Mittelstreckenflieger Irkut MS-21 hat den Jungfernflug absolviert. Er flog ungewöhnlich kurz.

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Die Verantwortlichen wählten einen Sonntag. Und es gab auch kein großes Fest, keine Medienkonferenz und keine Live-Übertragung wie sonst bei solch wichtigen Ereignissen. Still und leise hob die erste MS-21-300 am 28. Mai am Werksflughafen von Hersteller Irkut zu ihrem Jungfernflug ab. Die Testmaschine 001 mit der Registrierung 73051 wurde von Oleg Kononenko und Roman Taskayev gesteuert.

Die MS-21 blieb rund 30 Minuten in der Luft und flog dabei auf rund 1000 Meter Höhe mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometern pro Stunde, wie Irkut erklärte. Das alles sind recht tiefe Werte für einen Jungfernflug. «Alles verlief wie erwartet. Die Tests können problemlos weiter durchgeführt werden», so Flugkapitän Kononenko nach der Landung. Die MS-21 soll bis zu 6000 Kilometer weit fliegen können. In einer typischen Bestuhlung mit zwei Klassen haben in der kleineren Variante MS-21-200 132, in der größeren MS-21-300 163 Passagiere Platz. In einer Einklassenkonfiguration sind die Jets für bis zu 165 und 211 Reisende ausgelegt.

Bilder des Erstfluges sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie.

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