Der Bau des neuen Langstreckenterminals des Flughafen Genf kostet 480 Millionen Franken (430 Millionen Euro).

LangstreckenFlughafen Genf baut neues Terminal

Der Aéroport International de Genève will für Langstreckenanbieter attraktiver werden. Deshalb baut er mit dem Aile Est ein neues, großes Terminal. In vier Jahren soll es bezugsbereit sein.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Rund 35 internationale Organisationen sitzen in Genf, darunter die Weltgesundheitsorganisation WHO, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK, die Weltorganisation für geistiges Eigentum Wipo oder die Internationale Fernmeldeunion ITU. Sie beschäftigen mehr als 28.000 Menschen. Hinzu kommen 250 Nichtregierungsorganisationen und 130 Sitze von multinationalen Konzernen. Jährlich besuchen sie Zehntausende von Offiziellen aus der ganzen Welt. Dennoch ist das Angebot an Langstreckenflügen vom Aéroport International de Genève recht bescheiden.

Die heimische Fluggesellschaft Swiss führt ab Genf nur noch einen einzigen Langstreckenflug durch. Täglich fliegt sie nach New York JFK. Daneben bestehen vor allem zahlreiche Verbindungen in den Nahen Osten. Es gibt Flüge nach Abu Dhabi (Etihad), Doha (Qatar), Dubai (Emirates), Kuwait (Kuwait Airways), Riad (Saudia). Air China fliegt von der Westschweizer Stadt nach Peking, die einzige Destination in Fernost. In Nordamerika werden zudem Montreal (Air Canada), Newark (United), Toronto (Air Canada) und Washington (United) ab Genf angeflogen. Subsahara-Afrika oder Südamerika fehlen dagegen ganz im Angebot.

Eröffnung im Jahr 2020

Das soll sich ändern. Dazu investiert der Flughafen Genf in seine Infrastruktur. Er baut ein neues, modernes Terminal für Langstreckenflüge, den Aile Est (Ostflügel). Bereits seit einiger Zeit wurde das Fundament für das neue Gebäude vorbereitet. Am Donnerstag (19. Mai) wurde nun der Grundstein gelegt. «Mit dem Aile Est bekommt der Flughafen Genf einen Abflugbereich für Langstrecken, der dem internationalen Genf gerecht wird», so Aufsichtsratspräsidentin Corine Moinat.

Der Aile Est wird 520 Meter lang und ersetzt das derzeitige Langstreckenterminal aus dem Jahr 1975. Es war einst als Provisorium gedacht und wird ab 2017 abgerissen. Die Eröffnung des neuen Gebäudes ist für 2020 geplant.

Erfahren Sie in der oben stehenden großen Bildergalerie mehr über das neue Terminal.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies