Airbus und Italdesign stellen das Konzept Pop-up vor: Eine Kapsel aus Karbonfaser kann fahren oder fliegen, je nach Verkehrslage.

Konzeptstudie Pop-upAirbus präsentiert ein Fliewatüüt

Städte quellen über vor Verkehr, und Airbus will Abhilfe schaffen. Der Flugzeughersteller stellt ein Konzept vor, das auf dem Boden und in der Luft funktionieren soll.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Messe heißt zwar Internationaler Auto-Salon. Doch Airbus hat bei der Veranstaltung in Genf zusammen mit Italdesign eine Konzeptstudie vorgestellt, die kein richtiges Auto ist. Je nach Bedarf ist das futuristische und elektrisch angetriebene Transportmittel Fahr- oder Flugzeug. Es ist also frei nach dem Kinderroman von Boy Lornsen eine Art Fliewatüüt ohne Schwimmfähigkeit (also eigentlich ein Flietüüt).

Die Idee namens Pop-up soll die Verkehrsüberlastung in überfüllten Metropolen lindern und ist modular aufgebaut: Eine Passagierkapsel wird je nach Verkehrslage an ein Luft- oder ein Boden-Modul gekoppelt. Auf dem Boden wird sie zu einem kleinen Auto, in der Luft zu einer Art großer Drohne, die senkrecht startet.

Nicht Airbus' einziges Projekt

Passagiere sollen ihre Fahrten mithilfe einer App buchen. «Das System schlägt automatisch die optimale Transportlösung vor - gemäß Kundendaten, Zeitberechnungen, Verkehrsbelastungen, Kosten, Fahrgemeinschaftsbedürfnissen», heißt es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen. Eine Künstliche-Intelligenz-Plattform soll dann Wege berechnen, die Fahr- beziehungsweise Flugzeuge lenken und den Passagieren verschiedene Möglichkeiten für den weiteren Weg vorschlagen.

«Wenn Passagiere ihr Ziel erreicht haben, kehren die Luft- und Bodenmodule mit der Kapsel autonom zu dedizierten Stationen zurück, um sich aufzuladen und auf den nächsten Kunden zu warten», so Airbus. Pop-up ist nicht Airbus' erstes Projekt dieser Art: Unter dem Namen Projekt Vahana arbeitet der Flugzeughersteller bereits an einer Art selbstfliegendem Luft-Taxi.

Schauen Sie sich Pop-up in der oben stehenden Bildergalerie an und erfahren weitere Details.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack