Airbus und Italdesign stellen das Konzept Pop-up vor: Eine Kapsel aus Karbonfaser kann fahren oder fliegen, je nach Verkehrslage.

Konzeptstudie Pop-upAirbus präsentiert ein Fliewatüüt

Städte quellen über vor Verkehr, und Airbus will Abhilfe schaffen. Der Flugzeughersteller stellt ein Konzept vor, das auf dem Boden und in der Luft funktionieren soll.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Die Messe heißt zwar Internationaler Auto-Salon. Doch Airbus hat bei der Veranstaltung in Genf zusammen mit Italdesign eine Konzeptstudie vorgestellt, die kein richtiges Auto ist. Je nach Bedarf ist das futuristische und elektrisch angetriebene Transportmittel Fahr- oder Flugzeug. Es ist also frei nach dem Kinderroman von Boy Lornsen eine Art Fliewatüüt ohne Schwimmfähigkeit (also eigentlich ein Flietüüt).

Die Idee namens Pop-up soll die Verkehrsüberlastung in überfüllten Metropolen lindern und ist modular aufgebaut: Eine Passagierkapsel wird je nach Verkehrslage an ein Luft- oder ein Boden-Modul gekoppelt. Auf dem Boden wird sie zu einem kleinen Auto, in der Luft zu einer Art großer Drohne, die senkrecht startet.

Nicht Airbus' einziges Projekt

Passagiere sollen ihre Fahrten mithilfe einer App buchen. «Das System schlägt automatisch die optimale Transportlösung vor - gemäß Kundendaten, Zeitberechnungen, Verkehrsbelastungen, Kosten, Fahrgemeinschaftsbedürfnissen», heißt es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen. Eine Künstliche-Intelligenz-Plattform soll dann Wege berechnen, die Fahr- beziehungsweise Flugzeuge lenken und den Passagieren verschiedene Möglichkeiten für den weiteren Weg vorschlagen.

«Wenn Passagiere ihr Ziel erreicht haben, kehren die Luft- und Bodenmodule mit der Kapsel autonom zu dedizierten Stationen zurück, um sich aufzuladen und auf den nächsten Kunden zu warten», so Airbus. Pop-up ist nicht Airbus' erstes Projekt dieser Art: Unter dem Namen Projekt Vahana arbeitet der Flugzeughersteller bereits an einer Art selbstfliegendem Luft-Taxi.

Schauen Sie sich Pop-up in der oben stehenden Bildergalerie an und erfahren weitere Details.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

ticker-airbus-helicopters

H145M : Deutschland bestellt weitere 20 Hubschrauber bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus, Air France, Delta und Co. übten erstmals, wie sich zwei Jets über dem Atlantik zu einem Formationsflug treffen können

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack