Uniformen von Aero K: Männer und Frauen tragen dieselbe Kleidung.

Südkoreanische AirlineAero K startet mit Unisex-Uniformen

Der Start des südkoreanischen Billigfliegers verzögert sich. Ihre Uniformen kann Aero K aber bereits vorstellen. Anstatt Geschlechter stellt die Kleidung Jobs in den Fokus.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Start verzögert sich erneut. Aero K plante zuerst, im Herbst 2019 zu starten. Für die neue südkoreanische Billigairline mit deutschen Investoren zog sich der Erhalt von Lizenzen in die Länge. Als neuer Starttermin war der März dieses Jahres gesetzt.

Jetzt ist es die Covid-19-Pandemie, welche den Start ein zweites Mal verschiebt. Noch in diesem Monat rechnet Aero K aber mit dem Erhalt ihres Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen: Air Operator Certificate oder kurz AOC). Ende dieses Jahres sollen mit drei Airbus A320 erste Inlandsflüge stattfinden von Cheongju zur stark angeflogenen Insel Jeju.

Harte Bedingungen für weibliches Kabinenpersonal

Trotz der Verzögerung lässt es sich das Startup nicht nehmen, die Uniformen für ihre Besatzungen bereits jetzt vorzustellen. Dabei sorgt Aero K für ein Novum in der Luftfahrt. Die künftige Kleidung für Kabinenbesatzung, Piloten und Pilotinnen sowie Wartungspersonal ist geschlechterneutral - Männer und Frauen werden dieselben Uniformen tragen.

Dass eine Airline aus Südkorea mit Unisex-Uniformen nach vorne prescht, überrascht. Insbesondere Frauen müssen sich in dem Land oftmals sehr strengen Schönheitsidealen unterwerfen, wenn sie Flugbegleiterinnen werden möchten. Wie der Blog Confessions Of A Trolley Dolly berichtet, werden in Südkorea für Frauen mit Berufswunsch Flugbegleiterin sogar spezielle Schönheitsoperationen angeboten.

Geschlecht und Alter sind egal

Genau diese veralteten Ideale will Aero K brechen. «Die Uniform wurde mit Fürsorge und Respekt geschaffen, um dem Beruf gerecht zu werden anstelle des Alters oder Geschlechts», schreibt die Airline auf Facebook. Oberstes Gebot bei der Entwicklung war Funktionalität. So sollen die Uniformen ihre Besatzungen bestmöglich dabei helfen, für die Sicherheit der Passagiere da zu sein. An Aero K ist die deutsche Beteiligungsgesellschaft Intro Aviation beteiligt.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen der Uniformen von Aero K.

Mehr zum Thema

Boeing 747 der Regierung Südkoreas: Auch der neue Jet kommt von Korean Air.

Korean Air vermietet dem Staat eine Boeing 747-8

Modell einer Boeing 737 von T'Way Air: Die Fluglinie sucht größere Flugzeuge.

T'Way Air erst nach Kroatien - dann Frankfurt?

Flugzeug von Korean Air in Seoul: Mehr als zwei Drittel der Flotte sind am Boden.

Korean Air bangt wegen Corona-Krise ums Überleben

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil