Jeju International Airport: Zweiter Flughafen für 2025 geplant.

Neuer Flughafen für Jeju geplantPlatzmangel auf der südkoreanischen Rennstrecke

Keine andere Inlandsstrecke weltweit wird mehr beflogen als Seoul - Jeju. Doch der Flughafen der Insel ist am Anschlag. Ein zweiter Airport auf Jejudo soll Abhilfe schaffen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Annähernd 80.000 Mal flog 2018 ein Flugzeug zwischen dem Flughafen Seoul-Gimpo und dem Jeju International Airport hin und her. Die Verbindung zwischen der südkoreanischen Hauptstadt und der Insel Jejudo ist damit die am meisten beflogene Inlandsstrecke der Welt. Tagsüber hebt im Durchschnitt alle fünf Minuten ein Flugzeug zum 450 Kilometer langen Hüpfer ab.

Der Jeju International Airport kratzt mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze. Im vergangenen Jahr sprang die Passagierzahlen um rund ein Fünftel auf 26 Millionen. Für 2019 werden mehr als 28 Millionen erwartet. Damit platz er aus allen Nähten. Die Regierung stellte deshalb dieser Tage einen Plan für einen zweiten Flughafen auf Jejudo vor.

Fokus auf kurze Strecken

2025 soll der neue Airport fertiggestellt werden und in Betrieb gehen, berichtet die Zeitung Korea Times. Für diesen Zeitpunkt rechnet die südkoreanische Regierung für die Insel Jejudo mit einem Passagieraufkommen von 40 Millionen jährlich, das sich beide Flughäfen aufteilen sollen. Etwa 4,1 Trillionen Won oder 3,1 Milliarden Euro sind als Kosten für den Bau veranschlagt.

Für den neuen Flughafen ist ein mehr als 16 Hektar großes Terminal mit 44 Parkpositionen für Flugzeuge geplant. Jejudo wird größtenteils von asiatischen Passagieren besucht - die durchschnittliche Flugzeit beträgt 75 Minuten. Die Planer gehen davon aus, dass das so bleibt. Sie verzichten deshalb auf den Bau mehrerer langer Pisten, die den Flughafen für Langstreckenflieger und damit für Interkontinentalverbindungen geeignet macht und sehen eine einzige Piste mit 3200 Meter Länge vor.

Kritik von Umweltschützern

In Südkorea treffen die Pläne nicht nur auf Zustimmung. Mehrere Umweltschutzverbände protestierten gegen den Bau eines zweiten Flughafens, so die Korea Times. So sagen die Protestanten, dass zunehmende Touristenströme die Umwelt der Vulkaninsel schädigen wird. 2015 besuchten 15 Millionen Touristen die Insel, zehn Jahre zuvor waren es noch fünf Millionen.

In der Zeit mussten viele Wälder Hotelanlagen und Golfplätzen weichen. Der Bau des zweiten Flughafens würde die Rodung nicht nur indirekt vorantreiben, so die Kritiker.

Mehr zum Thema

Computergrafik des neuen Flughafens Santa Lucía: Wirklich schon 2022 bereit?

Zweiter Flughafen von Mexico-City hat Verspätung

Ruinen an der Bergspitze des Huayna Picchu: Der geplante Flughafen gefährdet Machu Picchu.

Flughafen Machu Picchu wird gebaut - trotz heftiger Kritik

Blick auf die Baustelle des Scandinavian Mountains Airport: Ende Dezember soll der Airport eröffnet werden.

Neuer schwedischer Airport soll Skitouristen anlocken

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack