Sie sind in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und 3750 Meter lang.

New Istanbul AirportSo funktioniert der Mega-Umzug von Istanbul

Ende Oktober 2018 löst der New Istanbul Airport den alten Flughafen Atatürk ab. Nun ist bekannt, wie der Umzug des gesamten Flugverkehrs vollzogen wird.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Nach nur 42 Monaten Bauzeit soll am 29. Oktober 2018 der neue Flughafen Istanbul den Betrieb aufnehmen. «An jenem Tag passiert der Big Bang – alle Linienflüge werden nicht mehr am Flughafen Atatürk starten und landen, sondern am Istanbul New Airport», sagte Bauleiter Yusuf Akçayoğlu im vergangenen Oktober gegenüber aeroTELEGRAPH.

Nun erklärt die türkische Zeitung Milliyet unter Berufung auf Pläne der staatlichen Flughafengesellschaft DHMI erstmals, wie der Megaumzug von statten gehen soll. Demnach ist geplant, dass am 29. Oktober am neuen Flughafen nur im Rahmen der Eröffnungszeremonie Flieger starten und landen. Der Umzug beginnt am Dienstag, 30. Oktober. Dann werden die am Flughafen Atatürk beheimateten Airlines Atlasglobal und Onur Air ihren Flugbetrieb in Istanbul Atatürk einstellen und ab dem Abend ihre Flotten zum neuen Flughafen verlegen. Turkish Airlines soll bis Mitternacht den Flughafen Atatürk nutzen.

Kein Plan B

Ab Mitternacht bis Mittwochmittag wird es laut den Plänen dann auf beiden Flughäfen keinen kommerziellen Flugverkehr geben. Turkish Airlines soll gegen Mittag als erste Fluggesellschaft am neuen Airport abheben, Atlasglobal und Onur folgen am Abend, alle anderen Airlines ab Donnerstagmorgen. Unter dem Strich wird Turkish Airlines zwölf Stunden auf Flüge von und nach Istanbul verzichten müssen, Atlasglobal und Onur Air 24 Stunden und andere Fluglinien 48 Stunden.

Milliyet hält fest, dass es durchaus noch kleinere Änderungen an dem Plan geben könne, der große Rahmen aber so bestehen bleiben soll. Einen Plan B gibt es der Zeitung zufolge nicht. Flexibler scheint die Planung für die Frachtflugzeuge: Diese sollen dem Blatt zufolge noch solange den Atatürk Flughafen nutzen, bis die Cargo-Einrichtungen am neuen Airport fertiggestellt sind. Fracht, die bisher in Passagierjets befördert wurde, soll übergangsweise auf der Straße transportiert werden. Das gilt auch für gewisse Catering-Dienste.

Keine Einkaufszentren

Zurzeit ist der noch namenlose neue Flughafen laut dem türkischen Verkehrsminister Ahmet Arslan zu 78 Prozent fertiggebaut. Ab Februar sollen erste Testflüge auf der Piste starten und landen. Der Atatürk Airport wird für den Linienverkehr in Zukunft geschlossen, soll aber weiterhin genutzt werden, zum Beispiel von Privatjets, so der Minister. Wie etwa die Terminals des riesigen Flughafens genutzt werden sollen, steht noch zur Debatte.

Arslan nannte Ausstellungsflächen als eine Möglichkeit. Was dagegen für den Flughafen Atatürk laut dem Minister nicht in Frage kommt, ist der Bau von Einkaufszentren oder Wohnhäusern auf dem Gelände.

Mehr zum Thema

Tausende Lastwagen sind auf der Baustelle des Istanbul New Airports ständig unterwegs. Sie tragen Erdreich an Stellen ab, wo noch nicht gebaut wird oder keine Bauten zu stehen kommen.

In 42 Monaten von null auf 90 Millionen

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Der neue Tower am Flughafen Ankara: Der Turm ist 77 Meter hoch.

Ankara erhält einen Flughafen, der «einer Weltmetropole würdig ist»

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack