Business Class: Führungskräfte von PWC dürfen nur noch in Ausnahmen in der Geschäftsreiseklasse fliegen.

Wirtschaftsprüfer PWCFührungskräfte dürfen nicht mehr Business Class fliegen

Firmen sind bei Flugbuchungen zunehmend zurückhaltend - so zum Beispiel PWC. Die Führungskräfte des Wirtschaftsprüfers dürfen nicht mehr Business Class fliegen. Das hat nicht nur finanzielle Gründe.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der europäische Wirtschaftsmotor stottert. Das Bruttoinlandsprodukt der EU-Mitgliedsstaaten wird im laufenden Jahr nur 0,6 Prozent wachsen, schätzt die EU-Kommission. Nächstes Jahr wird die Wachstumsrate gemäß der Prognose mit 1,3 Prozent zwar doppelt so hoch sein, aber noch immer deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegen.

Das spüren auch viele Unternehmen - unter anderem die Wirtschaftsprüfer. Die großen vier der Branche - die Big Four – haben deshalb begonnen, ihre Kosten zu reduzieren. Neben einem Stellenabbau geht es dabei auch um eine Verringerung der Reisespesen. PWC hat ihre Manager im Vereinigten Königreich informiert, dass Flüge in der Business Class nur noch in wenigen Fällen gestattet sind, wie die Zeitung Financial Times schreibt.

«Überlegten Ansatz wählen»

Die neuen Regeln von PWC besagen, dass Angestellte nur noch in der Economy Class reisen dürfen. Auf Langstreckenflügen, aber nur wenn der Flug länger als fünf Stunden dauert und in der Nacht stattfindet, dürfen Mitglieder in Führungspositionen - bis hin zu Partnerinnen und Partnern - Premium Economy buchen. Früher war die Business Class gestattet.

Bei der Entscheidung geht es allerdings nicht alleine um eine Kostenreduzierung. PWC will auch die Emissionen reduzieren. «Flüge machen den größten Teil unserer CO2-Emissionen aus, sodass wir unser Netto-Null-Ziel nur erreichen können, wenn unsere Mitarbeitenden bei Flugreisen einen wirklich überlegten Ansatz wählen», erklärte Marissa Thomas, operative Chefin des Wirtschaftsprüfers im Vereinigten Königreich der Financial Times.

Business verursacht deutlich mehr Emissionen als Premium Eco

Ein Business-Class-Sitz verursache etwa 50 Prozent mehr CO2-Emissionen als ein Premium-Economy-Sitz, argumentiert die Managerin. Deshalb bitte man die leitenden Angestellten, «sorgfältig zu überlegen, ob sie einen benötigen».

PWC ist kein Einzelfall. Fluggesellschaften weltweit bemerken seit einigen Monaten eine Zurückhaltung seitens der Firmenkundschaft. Dies liegt an der Konjunkturentwicklung, aber auch an der zunehmenden Zurückhaltung aus Umweltüberlegungen. Die Airlines können dies nur teilweise durch mehr Buchungen von Freizeitreisenden wettmachen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Lufthansa in München: Bekommt eine neue Business Class.

Lufthansa stattet Airbus A380 mit neuer Business Class aus

Ein Airbus A319 in Beond-Lackierung: Die Airline startet in diesem November ihren Flugbetrieb.

Mit Business-Bestuhlung nach München und Zürich - ohne Monitore

Die aktuelle Business Class in der Boeing 777-300 ER Turkish Airlines: Neue in Arbeit.

Turkish Airlines arbeitet an neuer Business Class - und gibt Rätsel auf

Der Premium-Business SItz von Eurowings: Wird noch breiter eingesetzt.

Eurowings: Der Businesssitz ist tot - lang lebe der Businesssitz!

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies